Jugendgästehäuser feiern Traumhochzeit in Einbeck

Einbeck. Das Haus des Jugendrotkreuzes im Borntal hat sich erweitert: der DRK-Landesverband betreibt seit Anfang Januar auch das DRK-Jugendgästehaus »Henry Dunant« am Kohnser Weg. Die Gesamteinrichtung vergrößert sich um 53 Betten in einem modern eingerichteten und gut gelegenen Haus, sagte Einrichtungsleiter Hans-Martin Grigoleit (rechts).

Zusammen mit Hausleiter Jan Störmer (links) freut er sich über die Traumhochzeit. Seit langer Zeit arbeiten beide Häuser eng zusammen, dies werde nun intensiviert. 2018 hatte der Kreisverband einen neuen Träger für das Jugendgästehaus gesucht, schnell wurde er fündig. Grigoleit und Störmer bedanken sich beim Vorstand des DRK-Landesverbands für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen; ebenso aber auch bei der Stadt Einbeck und dem DRK-Kreisverband Einbeck für die große Hilfestellung beim Trägerwechsel.

Nach vierjähriger Pause wurde das Jugendgästehaus 2018 am neuen Standort am Kohnser Weg wiedereröffnet. Es ist freundlich und modern ausgestattet, liegt stadtnah und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Seit Januar ist es auch für Radfahrer als »Bett & Bike« zertifiziert. Je nach Wunsch können die Gäste in einem der beiden Häuser übernachten: Wer sich selber versorgen und zentral übernachten möchte, der bevorzugt das Jugendgästehaus »Henry Dunant«; wer Ruhe, Abgeschiedenheit und Vollverpflegung mag, der präferiert das Haus des Jugendrotkreuzes.

Viele Gäste kommen immer wieder gern, erklärte Grigoleit, sie fühlen sich in Einbeck wohl und loben die große Gastfreundlichkeit und die hohe Identifikation der Mitarbeiter mit »ihrem Haus«. Aus dem Grund wird die neue gemeinsame Homepage auch den Titel tragen »Die Häuser mit Herz«.

Im Team mit gegenseitiger Vertretungsberechtigung wollen Grigioleit und Störmer die Jugendgästehäuser weiter kontinuierlich, strukturell und zukunftsorientiert vorantreiben. Seit vielen Jahren befreundet, freuen sich auf diese gemeinsame Aufgabe. Ein besonderes »Geschenk« sei die Reaktivierung der Ilmebahnstrecke, die die Transferzeiten immens verkürze. Von Bahnhof-Mitte seien beide Häuser gut zu Fuß erreichbar.

Ein Kooperationspartner sei der PS.SPEICHER, der anerkannte außerschulische Lernort - zukünftig kann man die Schüler am Kohnser Weg verpflegen; der Transfer ins Borntal entfällt. Für Gäste ändere sich nichts, sagte Störmer, der ehrenamtlich das Jugendrotkreuz im Kreisverband Einbeck leitet, sie haben jetzt die Möglichkeit, in zwei Gästehäusern des Landesverbands in Einbeck zu übernachten. Die Blutspenden werden weiter im Haus »Henry Dunont« angeboten.

Der nächste Termin werde Anfang Februar sein, kündigte er an. Gute Außendarstellung und mediale Präsenz seien gefragt, aber auch stetige Investitionen, Akzeptanz und hohe Auslastung, sagte Grigoleit, das zeichne die Einbecker Häuser aus - wie Gastfreundlichkeit, familiäre Atmosphäre oder große Angebotspalette.

Immer mehr Einrichtungshäuser schließen, die Einbecker erfreuen sich großer Beliebtheit, Gäste kommen immer gern ins Haus des Jugendrotkreuzes im Borntal und ins Gästehaus »Henry Dunant« am Kohnser Weg - beide jetzt in Trägerschaft des DRK-Landesverbands.mru

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