Kinder erfahren im Erntedank-Gottesdienst, dass nicht nur Materielles zählt

Einbeck. Zu einem Erntedankgottesdienst mit Pastor Daniel Konnerth waren die Kinder der Pestalozzi-Grundschule und der Grundschule am Teichenweg jetzt in die Münsterkirche eingeladen. Vorbereitet wurde der Gottesdienst gemeinsam von den Lehrkräften der beiden Schulen.

Erntedank als religiöses und zwischenmenschliches Thema wurde kindgerecht aufgearbeitet und am Kinderbuch-Klassiker »Frederick« von Leo Lionni festgemacht. Die Geschichte handelt von einer Familie schwatzhafter Feldmäuse, die allesamt Vorräte für den Winter sammeln. Alle helfen – nur nicht Frederick. Von den Mäusen angesprochen, offenbart Frederick, dass er Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt. Als dann im Winter alle Nüsse und Beeren aufgebraucht sind und die Mäusefamilie friert, wärmt Frederick ihre Herzen und ihre Gedanken mit seinen Vorräten.

Diese Geschichte ist eine schöne Parabel dafür, ob es denn wirklich Sinn macht, ein Leben lang irdischen Dingen nachzujagen. An fünf verschiedenen Stationen in der Kirche wurde das verdeutlicht – da war der reichlich geschmückte Altar, an dem geteilt wurde, die geschenkte Zeit, die erzählte Geschichte sowie ideelle Dinge wie Freundschaft, Wärme und Licht. Auf anschauliche Weise erfuhren die Kinder, dass man am Erntedank Gott Danke sagen kann, dass man aber auch etwas abgeben kann an jene, denen es nicht so gut geht. Denn Frederick hat Recht, die Menschen seien von Gott reich beschenkt, erklärte Pastor Konnerth. Für die begleitende Musik sorgte Kantorin Ulrike Hastedt.sts

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