Christen wählen neue Führung

Kirchenvorstandswahl in der Einbecker Gemeinde | Beteiligung gering

Bei der Wahlparty in der Marktkirche trudelten gegen 19 Uhr die letzten Wahlmeldungen ein. Bei der Musik eines Saxophon-Ensembles erfuhren die Kandidaten, wie viele Stimmen abgegeben worden waren.

Einbeck. Die evangelischen Christen hatten am vergangenen Sonntag - mehr oder weniger - die Wahl: Sie bestimmten einen neuen Kirchenvorstand. Kirchenvorstehende organisieren und verantworten das Gemeindeleben vor Ort, sie haben ein Mitspracherecht bei Bauvorhaben, Stellenbesetzungen oder Finanzplanungen.

In der Kirchengemeinde Einbeck waren rund 7.000 Mitglieder ab 14 Jahren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Wahlbeteiligung schwankte zwischen fünf und 27 Prozent. In der Kernstadt Einbeck gab es drei Stimmbezirke. In der Münstergemeinde konnten 4.147 Christen wählen, 450 (10,85 Prozent) nutzen ihr Wahlrecht. In der Marktkirche lag die Wahlbeteiligung bei 10,25 Prozent, 144 der 1.404 Gemeindeglieder stimmten ab.

Lediglich 53 der 1.050 Gemeindeglieder gaben ihre Stimme für die Neustädter Gemeinde ab, das entspricht einer Wahlbeteiligung von nur fünf Prozent. Die meisten Stimmen erzielte mit 438 Ulrich Hoppe (Neustädter Gemeinde:43, Marktgemeinde: 110 und Münstergemeinde: 285).

Thomas Borchert vereinigte 386 Stimmen (24; 72; 290) auf sich, Susanne Hornung 372 (36; 106; 230), Thomas Döhrel 318 (25; 64; 229), Ulrike Jäger 310 (24; 94;192), Elisabeth Weiß 298 (26;51;221), John Deppe 275 (22; 60; 193), Annette Kuhs 254 (34; 68;152) und Klarissa Krüger 240 (18; 44;178).

In Hullersen, Holtensen,Kohnsen waren 663 Wahlberechtigte registriert, 115 Wähler (17,35 Prozent) gaben ihre Stimme ab: Dabei entfielen auf Kathrin Kappey 97 Stimmen und auf Waltraud Hammermeister 92 Stimmen. Im Wahlbezirk Kuventhal-Andershausen waren 175 Wähler aufgerufen, 46 (26,2 Prozent) nutzen ihr Wahlrecht. Jürgen Hüttig wurde mit 46 Stimmen gewählt. In Negenborn Volksen lagen 203 Wahlzettel bereit.

55 Christen (27 Prozent) votierten für Ute Schlüter. Zurzeit noch 37 Mitglieder hat der Kirchenvorstand, er wird auf 21 Mitglieder reduziert. Dazu gehören vier Pastoren, zwei Patronatsvertreter, zwölf Gewählte und drei Berufene. Eingeführt wird der Kirchenvorstand am 24. Juni. Im Kirchenkreis Leine-Solling wurde in 44 Kirchen- und Kapellengemeinden ein Kirchenvorstand gewählt. 364 Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt, 255 Posten wurden besetzt.sts

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