Mit leckerem Bier, hervorragender Musik und guter Laune begrüßte Einbeck den Mai

Einbeck. »O’zapft is« – Mit drei Schlägen eröffnete Einbecks Bürgermeister Ulrich Minkner zusammen mit Brauhaus-Vorstand Lothar Gauß am vergangenen Sonnabend die Mai-Ur-Bock-Saison. Beim symbolischen Fassanstich auf der Marktplatzbühne verwies Gauß nicht nur auf die hervorragende Qualität, sondern auch auf »die lange Tradition des Einbecker Bockbieres«, das man »von München bis Oslo sowie von Amsterdam bis Riga« schon im Mittelalter überall schätzte.

Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger wurde das Gebräu vorab von Kutscher Joachim Schlösser und den beiden Friesen Goebe und Wouth von der Brauerei zum Marktplatz transportiert. Den Zug durch die Innenstadt begleiteten der historische Braumeister Elias Pichler (Peter Nolte), »Bierkutscher« Albert Eggers sowie die Musikfreunde Sülbeck-Drüber, die für die musikalische Umrahmung sorgten.

Vor der Bühne hatten sich bei bestem Frühlingswetter Durstige und Schaulustige versammelt, um dem Mai-Ur-Bock-Anstich beizuwohnen und das begehrte Freibier in Empfang zu nehmen. Mit einem Augenzwinkern mahnte Moderator Eberhard Schmah Ungeübte angesichts eines Alkoholgehalts von 6,5 Prozents zu vorsichtigem Trinkgenuss. Nachdem das Bier verteilt war, machten die Offiziellen dann Platz für die musikalischen Höhepunkte des Abends: die Bands »Irish Bastards« und »Soultrain«.

Während der fünfstündigen Veranstaltung ließen es sich die Feierlustigen bei deftigen Snacks und süffigem Bockbier gut gehen. Dabei wurde nicht nur auf der Bühne sondern auch auf dem Marktplatz bis in die Nacht so manch flotte Sohle aufs Parkett und Pflaster gelegt.thp

Anders als bisher

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