Nach modernen Anforderungen konzipiert

Neuer Post-Zustellstützpunkt in der Kolberger Straße offiziell eröffnet

Das ehemalige Postgebäude an der Dr. Friedrich-Uhde-Straße entsprach mit Lastaufzug und ungenügenden Zufahrtsbedingungen nicht mehr den heutigen Ansprüchen an die Deutsche Post. Hinzu kommen wachsende Sendungsmengen. Deshalb hat die Deutsche Post/DHL einen neuen Zustellstützpunkt an der Kolberger Straße 12 in Einbeck bezogen. Hier gibt es moderne Be- und Entladebedingungen wie zwei Tiefbettrampen zur Ent­ladung der Lastzüge und einen Catwalk zur witterungsgeschützten Verladung der Kundensendungen in die Lieferfahrzeuge.

Einbeck. Der Zustellstützpunkt Einbeck versorgt rund 18.000 Haushalte mit Briefen, Päckchen und Paketen. In der Woche werden neben rund 80.000 Briefsendungen auch etwa 8.000 Pakete verteilt. In der Vorweihnachtszeit klettern die Zahlen auf bis zu 120.000 Briefe und 14.000 Pakete. Jährlich erhöht sich die Paketmenge um weitere fünf bis sieben Prozent.

Im Frühjahr wurde der Stützpunkt errichtet und im Sommer bezogen, seitdem bereiten die Zusteller hier ihre tägliche Zustelltour vor. Die neue Arbeitsstätte bessere Voraussetzungen für eine effizientere Betriebsführung – insgesamt 60 Mitarbeiter gibt es hier, darunter 25 Zustellkräfte und ein sogenannter »Inselzusteller«, der Pakete ausliefert. Der neue Stützpunkt gehört zum Briefzentrum Kassel.

1.146 Quadratmeter groß ist die neu gebaute Halle, die auf einem 6.000 Quadratmeter großen Grundstück steht. Für Brief- und Paketbereich stehen 843 Quadratmeter zur Verfügung, Büros, Pausenraum, Umkleide- und Technikräume sind vorhanden, Parkplätze gibt es für die Zustellfahrzeuge und für Privatwagen. Die Postfachanlage umfasst vier Schränke und 376 Postfächer.

Die Vorrüstung mit Ladeinfrastruktur für den Einsatz von StreetScootern ist erfolgt. Die bisherigen Fahrzeuge sollen im Laufe der Zeit durch 18 StreetScooter ersetzt werden. Die Post hat die neue Halle gepachtet – von Investor Klaus Friemuth von Friemuth Hoch und Tiefbau Paderborn.

Die Post/DHL stehe für »zuverlässige Dienstleistung«, stellte Dirk Merz, Niederlassungsleiter Kassel, heraus, und sei auch Auftraggeber für die Wirtschaft. Die Post wolle nun »erste Wahl für Mitarbeiter und Kunden« sein. Er kündigte an, dass weitere Zustellstützpunkte im Norden entstehen werden.

»Wir verbinden Menschen«, machte Andreas Plößer, Leiter Zustellbereich, auf die Bedeutung der Post aufmerksam. Seit immerhin 500 Jahren sei das Unternehmen Bestandteil der Gesellschaft. Durch den Neubau, in den der Naenser Oliver Jeske als Planer involviert ist, habe man nun »beste Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter«. Auch Investor Klaus Friemuth hoffte, dass die Mitarbeiter an ihrer Arbeitsstätte Spaß haben.

Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek sagte, dass das ehemalige Postgebäude so etwas wie ein »Herzstück« der Stadt gewesen sei, schließlich war es August Stukenbrok, der die Post nach Einbeck holte. Der Stadt sei es wichtig gewesen, den Zustellstützpunkt hier zu halten. Froh war sie, dass der Investor Vertrauen in den Standort Einbeck hat, und dass für die Immobilie in der Dr. Friedrich-Uhde-Straße eine Nachnutzung gefunden worden ist. »Ich bin dankbar, dass die Post an jedem Tag Pakete und Briefe zustellt.«sts

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