Neue Anlage setzt auf die starke deutsche Wirtschaft

Sparkasse Einbeck startet Montag, 4. April, mit Einbecker Capital Bond Deutschland 2011 / Sicherheit und Rendite

Die Sparkasse bietet mit dem Einbecker Capital Bond Deutschland 2011, der in Zusammenarbeit mit der Nord/LB entwickelt wurde, eine attraktive neue Geldanlage an. Ab dem kommenden Montag, 4. April, können Anleger die Anleihe erwerben. Das Gesamtvolumen ist begrenzt, deshalb könnte die bis zum 20. Mai vorgesehene Zeichnungsfrist vorzeitig enden.

Einbeck. Im Jubiläumsjahr 2005 habe man erstmals einen Bond aufgelegt, und er sei seither, mit Ausnahme der Zeit der Finanzmarktkrise, in jedem Jahr eine Erfolgsgeschichte gewesen, erinnerte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Einbeck, Stefan Beumer. Jetzt sei, auch mit Blick auf das Auslaufen des ersten Bonds, eine Neuauflage geplant. »Teilweise warten die Kunden schon darauf«, berichtete Beumer bei der Vorstellung.

Das Angebot richtet sich an alle Anleger, die für ihr Kapital hohe Sicherheit wünschen, dabei aber nicht auf ansprechende Rendite-Chancen verzichten möchten. »Wir haben hier ein gut verzinsliches und dabei sicheres Produkt«, betonte Horst Lüdeke, Leiter der Vermögensberatung bei der Sparkasse Einbeck. Über die emittierende Nord/LB sei Sicherheit gegeben, und die Anleger hätten die Aussicht auf fast sechs Prozent Zinsen. Das angelegte Geld gebe es sicher zurück: Die Rückzahlung des Einbecker Capital Bonds Deutschland 2011 erfolge nach sechs Jahren zu 100 Prozent durch die Nord/LB. Dabei sei das Angebot nicht auf Kunden der Sparkasse beschränkt, sondern jeder Interessierte könne einsteigen.

Allerdings, verwies Lüdeke auf das begrenzte Volumen, sei die Zeichnung zeitlich eingeschränkt – bis zum 20. Mai beziehungsweise früher bei entsprechend großer Nachfrage. Für das erste Laufzeitjahr beträgt die garantierte Verzinsung sechs Prozent, »egal, was an den Märkten passiert«, so Depotmanager Andreas Ehmann. In den folgenden fünf Jahren könnten Anleger bis zu sechs Prozent Zinsen jährlich erhalten, die Mindestverzinsung liege bei einem Prozent. Die Rendite sei abhängig von der Wertentwicklung eines Aktienkorbes, bestehend aus 20 deutschen Gesellschaften. Bei diesen Aktien handele es sich um große deutsche Unternehmen wie BASF, Siemens, Linde und SAP. Hier seien DAX-Werte versammelt, die von Finanzexperten mit »kaufen« oder »halten« beurteilt würden, führte er aus. »Wir sehen besondere Chancen für deutsche Aktien.« Nur dann, wenn sich einzelne Aktien mehr als zehn Prozent schlechter als der EuroStoxx 50-Index entwickelten, werde die Verzinsung beeinflusst – sie gehe pro Aktie um ein Prozent zurück; bei einem Prozent Verzinsung bleibt es, wenn sich fünf oder mehr der im Aktienkorb enthaltenen Aktien um mehr als zehn Prozent schlechter entwickeln als der Index.

Der Vergleich werde nur einmal innerhalb eines Jahres zu einem festen Stichtag vorgenommen, so Ehmann weiter. Dadurch könnten eventuell kurzfristige Rückgänge bei den Ak-tienkursen ausgeglichen werden, man erreiche trotzdem die maximale Verzinsung. Zudem gebe es eine »glatte« Ausgabesumme beziehungsweise keinen Ausgabepreis. Die Anlage wird im Mai 2017 fällig. Bis dahin können die Kunden aber jederzeit zum Tageskurs an ihr Geld kommen, wenn sie es benötigen: Die vorzeitige Verfügbarkeit ist gegeben, die Anleihe kann zum Tageskurs über die Niedersächsische Wertpapierbörse zu Hannover veräußert werden. Die Zinsen werden jährlich ausgezahlt.

»Wir setzen auf eine gute Entwicklung der deutschen Wirtschaft, deshalb haben wir uns bewusst für ›Made in Germany‹ entschieden«, ergänzte Stefan Beumer: »Davon sind wir überzeugt.« Der nun auslaufende Jubiläums-Bond habe durchschnittlich 3,97 Prozent Zinsen gebracht, er sei damit ein gutes Produkt gewesen. Da wolle man jetzt gern anknüpfen. Weitere Informationen zum Einbecker Capital Bond Deutschland 2011 erhalten Interessenten bei den Kundenberatern der Sparkasse. ek

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