Ostertor-Kreuzung bis Monatsende gesperrt

Einbeck. Im Dezember soll die Bahnstrecke zwischen Einbeck und Salzderhelden wieder befahren werden; im Vorfeld finden nicht nur Brückenbauarbeiten auf der Strecke statt (»EM« berichtete), sondern auch im Schienenverlauf im Innenstadtgebiet wird gearbeitet.

Bereits seit Ende Juli wurde an der Kreuzung Ostertor am Neuen Rathaus, am Knotenpunkt von Hubeweg, Teichenweg, Ball-Ricco-Straße und Ostertor, an den Fußgängerbereichen gearbeitet.

Nun haben Bauarbeiten im Straßen- und Gleisbereich begonnen, und dafür ist die gesamte Kreuzung seit gestern komplett gesperrt. Eine weiträumige Umleitung ist eingerichtet und entsprechend ausgeschildert, aber nicht jeder Autofahrer nahm die Sperrung zunächst ernst: Zahlreiche Verkehrsteilnehmer fuhren trotz entsprechender Beschilderung in den Hubeweg Richtung Neues Rathaus – um dann dort wenden zu müssen.

Die Sperrung erfolgt, weil die Schienen erneuert werden müssen.

Dazu wurden zunächst Asphalt, Gleise und Schwellen, die hier seit Jahrzehnten unverändert liegen, herausgenommen. Als nächstes werden die neuen Gleise eingesetzt. Dann folgen die neuen Betonschwellen, die vergossen werden. Wie Christian Gabriel, Geschäftsführer der Ilmebahn, erläuterte, gibt es an den neuen Gleisen ein Gummiprofil, das dass Überqueren für Radfahrer sicherer macht. Die Gleise werden einige Meter über die Kreuzung hinaus erneuert.

Eingerichtet wird ein zuggesteuerter Bahnübergang, der über ein Hauptsignal geregelt wird. Das bedeutet, dass die Bahn erst fährt, wenn die Kreuzung über die Lichtzeichenanlage komplett geräumt ist. Eigentlich, so Christian Gabriel, sollten die Arbeiten in den Ferien erfolgen; die Lieferung der Signalanlage habe sich aber verzögert, so dass man erst jetzt beginnen konnte. Geplant sei eine Bauzeit von zwei Wochen, voraussichtlich bis zum 31. August.

Drei Firmen seien daran beteiligt. Die Umgestaltung der Kreuzung, die auch eine neue Verkehrsführung für Radfahrer umfasst, ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Einbeck. »Das hält dann aber auch für die nächsten 30 Jahre«, ist der Geschäftsführer sicher.ek

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