Ein moderner Bau im Herzen der Innenstadt

Einbeck. Das Meiste ist geschafft, jetzt wurde Richtfest am Petersilienwasser 7 und 9 gefeiert. Zimmerermeister Jörg Kettler dankte mit dem Richtspruch dem Bauherren, Planern und Architekten für deren geleistete Arbeit. Der Segensspruch soll den späteren Bewohnern Glück und Segen bringen.

 Mit den Bauarbeiten für die zwei neuen Geschwisterhäuser am Petersilienwasser hat die Einbecker Wohnungsbaugesellschaft (EWG) im August 2016 begonnen. Entstehen werden hier zwölf Wohneinheiten - im Petersilienwasser 7 sind es vier und in Nummer 9 acht Wohnungen.

Die 1.050 Quadratmeter Wohnfläche werden aufgeteilt in Wohnungen zwischen 70 und 120 Quadratmeter. Die zwei Baukörper sorgen dafür, dass der Fußweg in die Innenstadt erhalten bleibt. Notwendig war angesichts des sensiblen Baugrundes eine spezifische Pfahlgründung. Bis zum Wintereinbruch n noch die Bodenplatten gegossen und die ersten Mauern der beiden Mietshäuser errichtet werden.

Ab März wurden die Arbeiten fortgesetzt. Verbaut wurden 130 Vollverdränger-Bohrpfähle mit insgesamt 1.280 Metern Bohrlänge, rund 2.000 Quadratmeter Mauerwerk, etwa 8.000 Dachziegel, 75 Fenster, 9.300 Meter Kabel und Leitungen für Lampen, Steckdosen und Kücheninstallationen.

Die Maler müssen rund 3.300 Quadratmeter Wandfläche streichen. In Haus Nummer 7 ist die Technik untergebracht, ein Blockheizkraftwerk und unterstützend für Spitzenlasten ein Brennwertkessel. Mit der Fertigstellung der weitestgehend barrierefreien Wohneinheiten (eine Wohnung ist rollstuhlgerecht) mit zwei und drei Zimmern, Terrasse oder Loggia rechnet die EWG im Oktober und im Dezember.

Zu jeder Wohnung gehört ein Stellplatz, in beiden Häusern befindet sich ein Fahrstuhl. Die EWG investiert 2,5 Millionen Euro. Geplant wurde das Haus vom Büro SHH Architekten aus Hildesheim, Diplom-Ingenieur Marco Evers und Architektin Dagmar Schierholz bedankten sich bei der EWG für die gute Zusammenarbeit.

Seit zehn Jahren hat die EWG keinen Neubau mehr realisiert, sondern den Wohnungsbestand modernisiert und ihre Dienstleistungspalette ausgebaut. Umso mehr freute sich EWG-Geschäftsführerin Birgit Rosenbauer über den »modernen Bau« am Petersilienwasser, der für das Quartier eine deutliche Qualitätssteigerung bedeute. Die Nachfrage sei sehr gut, die Interessentenschar liege im dreistelligen Bereich.sts

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