Sicher mit der virtuellen Welt umgehen

Seminare an der Bendow-Schule / Elternabend zur Mediennutzung am 29. Mai

Kinder und Jugendliche müssen lernen, selbstbewusst und sicher mit den virtuellen Welten umzugehen. Drei Referenten von »Smiley« Hannover kamen dafür vor kurzem als Medienfachleute an die Wilhelm-Bendow-Hauptschule in Einbeck. In doppelstündigen Workshops habe sie gemeinsam mit den Jugendlichen und den Klassenlehrern Schulseminare zu drei verschiedenen Schwerpunkten durchgeführt.

Einbeck. Zurechtfinden im Mediendschungel ist im Zuge des großen freiverfügbaren Angebotes im Internet für Jugendliche und Erwachsene oft nicht ganz einfach. Das Handy ist ein Multifunktionsgerät, das Internet ist ein Unterhaltungs- und Kommunikationsmedium und ohne MP3-Player oder Nintendo DS geht man nur ungern vor das Haus. So kommt es, dass nicht alles, was mit dem Handy auf Schulhöfen oder am Nachmittag gemacht wird unproblematisch ist.

Im Workshop »Das Internet und Wir« konnten die Jugendlichen der 8. Klasse Wörter aus Sozialen Netzwerken wie Facebook, Videoportale oder Messenger wie Skype oder ICQ umschreiben und erraten. Schüler eignen sich die vielseitigen Darstellungs- und Kommunikationsmöglichkeiten in einer rasenden Geschwindigkeit an, und wurden sensibilisiert sorgsam mit persönlichen Daten, Fotos und virtuellem Mobbing umzugehen.Aber auch die Frage, ab wann das Spielen von Computerspielen suchtähnliche Formen annehmen könnte wurde diskutiert. Deutlich wurde allen, dass es wichtig ist soziale Kontakte zu pflegen und nicht den Alltag der Internetnutzung an zu passen.

Schulsozialarbeiterin Simone Bertram lädt Eltern und Interessierte ein zum Elternabend am Mittwoch, 29. Mai, ab 19 Uhr in die Räume der Wilhelm-Bendow-Schule am Hubeweg 39 unter dem Titel »Mediennutzung heute: gemeinsam denken und diskutieren«. Neben einer allgemeinen Darstellung der Mediennutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen werden vor auch die Sichtweisen der Jugendlichen aus den Schulworkshops vorgestellt und diskutiert.

Hauke Burgdorf, von »Smiley« wird Internetangebote vorstellen, welche Jugendliche gerne und häufig nutzen. Dabei wird auch auf rechtliche und auf erziehungsrelevante Fragen eingegangen. Gern dürfen eigene persönliche Fragen eingebracht werden. Eltern erhalten Impulse, um gemeinsam mit ihren Kindern über sinnvolle Mediennutzung und den Umgang mit Internet, Handy und Computer diskutieren zu können.Bertram bedankt sich für die finanzielle Unterstützung bei dem Jugendschutz des Landkreis Northeim und der Jugendpflege der Stadt Einbeck.oh

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