Bei Einbecker StadtpARTie gab es viele bewegende Momente

Viel Lob gab es beim Helfertreffen für alle, die sich in vielfältiger Weise für die erfolgreiche Einbecker StadtpARTie eingesetzt haben. Im Vorfeld zweifelten einige am Gelingen, das spornte noch mehr an, erinnerte Britta Grastorf vom Organisationsteam. Bei den vielfältigen Veranstaltungen wurden mehr als 2.700 Personen bewegt. 209 Künstler traten auf, 155 Helfereinsätze gab es. Mehr als 2.000 Besucher schauten sich die Ausstellungen mit großem Interesse an, so Frank Thiele, viel positive Resonanz gab es

Einbeck. »Wir hatten viele bewegende Momente in Einbeck bei der ersten StadtpARTie«, erinnerte Britta Grastorf (Foto), für die einen waren es laute Töne wie bei Banda Internationale mit ihrer Rockpoesie in der Rathaushalle, für andere die berührenden Darbietungen vom Edgar Knecht Trio mit dem syrischen Pianisten, aber auch Nerudas Gedichte.

Beliebt waren die geschichtlichen Einblicke auf der Heldenburg oder die privaten Begegnungen mit sich selber mit den Klangschalen. Viele lustige Ereignisse gab es mit dem Improtheater, anrührende und melodische beim Chorprojekt. Gestaunt wurde über die vielfältigen Kunstausstellungen mit Skulpturen mit Bewegendem, Anmutigem, Besonderem, Dunklem, Nachdenklichem oder Amüsantem.

Mehr als 2.000 Besucher erfreuten sich an den Expositionen. Alle Aussteller waren zufrieden, sie führten zahlreiche gute Gespräche und waren begeistert vom großen Interesse. Eine gute Mischung von unterschiedlichen Genres bot die StadtpARTie, so Dr. Elke Heege.

Die meisten Gäste kamen in die Münsterkirche, auf den Hallenplan, in die Synagoge oder in das Wolpeterhaus. Das Konzept sei aufgegangen, so Heege: viel und viele Menschen wurden bewegt. Positive Rückmeldungen gab es über die persönlichen und ehrlichen Begegnungen von Besuchern, Künstlern und Helfern, so Grastorf.

Die Faszination war groß, unzählige stolze und staunende Kinder- und Erwachsenenaugen waren zu sehen. Sie freute sich über das entstandene Wir-Gefühl in Einbeck, das man auch zum Abschluss bei der »Ode an die Freude« miterleben konnte. Das Festival habe gezeigt, dass man zusammen die Welt verändern sowie auf friedliche Art und Weise beeinflussen kann - auch in Einbeck.

Grastorf dankte ihrem StadtpARTie-Team für das immense Engagement mit hohem Zeitaufwand, allen Helfern, Unterstützern und Sponsoren, aber auch den Zweiflern, die großer Ansporn waren, aus einer Vision etwas Großartiges entstehen zu lassen. Oft werde sie gefragt, wie es weitergehe, so Grastorf: jetzt sei es erst einmal Zeit, zu resümieren, Energie wieder aufzutanken und in die »normale« Tätigkeit zurückzukehren.

Sie bat um Tipps, Anregungen und Verbesserungsvorschläge - und ergänzte schmunzelnd: »Vielleicht finden sich ja wieder ein paar Wahnsinnige mit Visionen für eine zweite StadtpARTie in Einbeck. Gemeisam kann man viel bewegen und außergewöhnliche Momente erleben.«mru

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