Tierische Suchaktion am Beckenrand

Sommerfest im Einbecker Schwimmbad | Erneut mit Badewannenrennen

Die Badegäste stehen schon bereit: Gleich geht es für Rettungshund Barney auf die »große Suche«.

Im Einbecker Freibad wurde wieder der Sommer zelebriert: In und um die Becken wurde einiges geboten, um die Besucher zu unterhalten, zum Staunen zu bringen oder einfach nur abzukühlen. Ganz oben auf der Interessenliste der Gäste stand erneut das Badewannenrennen. Mit mehr als 50 Anmeldungen war die Nachfrage nach dem erfrischenden Paddel-Spaß gewohnt hoch.

Einbeck. Nathaly und Niclas Bode vom Jugendrotkreuz Einbeck haben sich um die Anmeldungen gekümmert und die Ergebniszettel verwaltet. »In den kommenden Tagen werten wir die Ergebnisse aus«, verriet Kirsten Gärtig von den Einbecker Stadtwerken. Die schnellsten Badewannenpiloten könnten sich über Sachpreise und Wertmarken freuen.

Heiß begehrt, insbesondere bei den jungen Badegästen, waren die Glitzertattoos, die man sich bei der schattigen Station des Jugendrotkreuz auftragen lassen konnte. Ob coole Meteoriten für den Arm, Sternchen für den Nacken oder eine Blume für den Oberschenkel – die Farb- und Motivauswahl hielt für jeden Tattoo-Fan etwas bereit. Etwas weniger frequentiert war die riesige aufblasbare Feuerwehranlage, die zum Hüpfen einlud. Das war jedoch weniger der Attraktivität des Angebotes, als den tropischen Temperaturen geschuldet.

Insgesamt haben dank des perfekten Schwimmbadwetters mehr als 550 Besucher zum Sommerfest gefunden. Zwischenzeitig bot sich den Besuchern eine weitere spannende Ablenkung, die viele aus dem Wasser lockte: eine von der Rettungshundestaffel Einbeck initiierte Flächensuche.

Die Vorführung war nicht nur für die jungen Hundefreunde interessant, sondern auch für Eltern und Großeltern, die interessiert der Einleitung vom Leiter der Hundestaffel, Tobias Nolte-Pagel, lauschten: »Bei der Prüfung zum Rettungshund, muss eine 30.000 Quadratmeter große Fläche innerhalb von 20 Minuten abgesucht werden« erklärt der Staffelleiter, »das schafft keine Menschenkette und keine Drohne.« Bevor die beiden Rettungshundeführerinnen Johanna Bohmhauer und Julia Wellhausen, die mit Hund Barney ein Rettungsteam bilden, loslegen konnten, versteckten sich noch schnell die zwei zu suchenden »Opfer«.

Dann ging die Suche los: Die Zuschauergruppe, die Barney in etwa 50 Metern Abstand folgte, staunte nicht schlecht, als der Vierbeiner im Nullkommanix die erste Person in einem entlegenen Gebüsch aufgespürt hatte. Wie im Training erlernt gab Barney Laut, Bohmhauer stellte die »Anzeige des Hundes fest« und das Opfer wurde aus der fingierten Notlage befreit. Dann gab es natürlich »Leckerlis« und Streicheleinheiten für Barney.

»So weiß er, dass er es richtig gemacht hat«, erklärte Bohmhauer. Trotz der vielen Menschen, die die Suche der insgesamt fünf Rettungshunde beobachteten, ließen sich diese nicht ablenken, und fanden stets ihr Ziel. Nach der Vorführung konnten sich die Besucher noch an kalten Getränken, Steaks und Bratwurst laben, bevor sie erfrischt und unterhalten den Heimweg antraten.kw

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