Ausschuss für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung

Nach der Saison ist vor der Saison

Besuch im Eickeschen Haus bei der Tourist-Information und beim Kulturring | Arbeitsschwerpunkte

In der umgestalteten Tourist-Information (Foto) und in den Räumen des Kulturrings im Eickeschen Haus informierten sich die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung über die Arbeit dort.

Einbeck. Tourist-Information und Kulturring im Eickesche Haus sind vor kurzem umgestaltet worden. Das Ergebnis hat der Ausschuss für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung bei seiner jüngsten Sitzung besichtigt. Leiterin Ulrike Lauerwald stellte dem Ausschuss zugleich die Arbeitsschwerpunkte beider Bereiche vor.

Die Umgestaltung sei sehr schön geworden, stellte sie fest, aber es gebe zu wenig Ausstellungsfläche im Erdgeschoss des Eickeschen Hauses: Die Tourist-Information würde gern mehr Souvenirs zeigen, und auch für Prospekte sei der Platz eher knapp. Sie zeigte den Ausschussmitgliedern auch einige Neuigkeiten, etwa die Einbeck-Tüte, auf der auf der einen Seite für die Stadt und auf der anderen Seite für den PS.SPEICHER geworben wird.

Auch neue Prospekte gibt es, etwa den »Winterzauber« für das Fachwerk-Fünfeck, sowie Neuauflagen der Radrundwege »Brücke und Grenzen« und »Salz und Burgen«. Im Bereich Tourismus gibt es neben ihr vier weitere Mitarbeiterinnen mit unterschiedlicher Stundenzahl, was zweieinhalb Stellen plus Leitung ausmacht. Derzeit ist Hochsaison für den Urlaubsplaner 2019, die ersten Entwürfe konnten die Ausschussmitglieder schon ansehen.

Er sei moderner und strukturierter geworden, erläuterte sie: größere Bilder, mehr Emotionen. Außerdem wird die vergangene Saison nachbereitet. Im Januar beginnt die Ausbildung neuer Gästeführer. Für die kommende Saison werden einige Programme beziehungsweise Angebote umgestellt.

Der stärkste Monat bei den Besucherzahlen war 2018 der Oktober, gefolgt vom August. Der stärkste Tag der Woche sei in der Regel der Sonnabend, erläuterte die Leiterin. Die Besucherspitzen mit mehr als 100 Gästen pro Tag lagen alle im Oktober - in den Vorjahren war stets der September ein starker Monat.

Vom 30. März bis Ende November gab es in der Tourist-Information 9.368 Besucher. In der Hauptsaison ist die Tourist-Information 45 Stunden pro Woche geöffnet, in der Nebensaison 32 Stunden, so dass sich ein Jahresdurchschnitt von 40 Stunden ergibt.

Anhand von Beispielrechnungen machte Ulrike Lauerwald deutlich, wie schwierig es sei, allen Aufgaben gerecht zu werden, zumal die Gäste nicht gleichmäßig oder in berechenbaren Zeiträumen kommen würden, sondern viele Besucher verteilten sich auf nur wenige Stunden.

Ein Mitarbeiter sei zu solchen Zeiten gar nicht ausreichend. Zu den Arbeitsbereichen im Tourismus zählen etwa Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus-Förderung, Angebots- und Produktentwicklung, natürlich Gästebetreuung und Gästeführerarbeit, aber auch Service und Verwaltungsaufgaben.

Im Kulturring, der durch die Umgestaltung räumlich etwas vom Tourisbereich getrennt wurde, sind 1,5 Stellen besetzt. Es gibt hier zwei Mitarbeiterinnen sowie Ulrike Lauerwald als Leitung. Ticketverkauf, Veranstaltungsplanung, -durchführung und -abrechnung, Werbung, Ticketverkauf oder Datenpflege sowie Vermietung von Wilhelm-Bendow-Theater und BBS-Forum sind einige der Arbeitsbereiche. Derzeit wird insbesondere für Geschenkgutscheine geworben; es sind neue Ausführungen in festlicher Gestaltung erhältlich. Und auch hier ist noch während der laufenden Saison das neue Programm bereits in Planung.ek

Schulsieger ermittelt

Sponsoren machen Graffiti-Bus möglich