Turmtreff mitten im Wald

Einebck. Noch sind die rund 130 Stufen hinauf nicht wieder begehbar, doch der Förderverein des Kaiser-Friedrich-Turms im Einbecker Stadtwald arbeitet fleißig daran. Zum fünften Mal wurde jetzt der Turmtreff im Wald organisiert. Besucher konnten sich in lockerer Atmosphäre über das historische Baudenkmal und die Zukunftspläne des Vereins informieren, einen schönen Tag im Wald verbringen und sich an Angeboten unter anderem der Fördervereine »Kaiser-Friedrich-Turm« und Heldenburg, des Kultur- und Förderkreises Salzderhelden sowie der Naturscouts erfreuen.

Angeboten wurden Führungen zu Waldvögeln, ebenso konnte man Nistkästen und Insektenhotels bauen. Informationen zur Geschichte der Burg und der Saline Salzderhelden hatte der Förderverein Heldenburg parat. Die Einnahmen des Turmtreffs fließen in die Sanierung des im Jahre 1900 eingeweihten Turms. Seit 2014 existiert der Förderverein, der den Kaiser-Friedrich-Turm wieder begehbar machen möchte.

Er zählt 90 Mitglieder. Durch die Zuweisungen aus dem Leader-Programm ( 138.000 Euro) zusammen mit den Cofinanzierungen der Stadt Einbeck und der Kultur- und Denkmalstiftung (je 22.500 Euro) des Landkreises Northeim sowie Eigenmitteln (40.000 Euro) steht ein Grundstock zur Verfügung.

Jetzt wird in die Detailplanung eingestiegen. Wie der Vorsitzende Joachim Dörge erklärt, arbeite man an den Ausschreibungen für die Architektenleistungen, dann folgten die Bauleistungen. Er rechnet damit, dass Ende des Jahre alle Aufträge gesichtet sind und im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Schon jetzt lädt Dörge zur nächsten Veranstaltung ein: »Aussicht auf Pilze« wird es im Herbst wieder geben - mit hoffentlich vielen Besuchern. Das Foto zeigt im Vordergrund den Vorstand des Vereins mit Ulrich Minkner, Bruno Morak, Rolf Hojnatzki, Christian Gabriel, Joachim Grahl Joachim Dörge und Stefan Blom. Wer den Verein unterstützen möchte, kann sich wenden an Joachim Dörge, Telefon 05561/2425.sts

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