Vertrauensvoll und kollegial

Dank: Dr. Claus Maack, Hans-Ulrich Elsaesser und Kay-Niklas Elsaesser

Mit einem Dankeschön an die Mandanten verabschieden sich Rechtsanwalt Dr. Claus Maack (Mitte), Rechtsanwalt Hans-Ulrich Elsaesser (rechts) und Rechtsanwalt Kay-Niklas Elsaesser von den Einbeckern.

EInbeck. Am Ende steht der Dank für eine lange und erfolgreiche Zeit, für ein gutes Miteinander mit Kollegen und Mitarbeitern und vor allem mit den Mandanten. Nach mehr als 100 Jahren endete zum 31. Mai die Ära der Anwaltskanzlei Dr. Maack. Von seinem Vater Dr. Christof Maack 1912 in Schweidnitz gegründet, ist die Sozietät nach dem Zweiten Weltkrieg in Einbeck fortgeführt worden. Rechtsanwalt Dr. Claus Maack trat 1958 in die Kanzlei ein, wurde 1961 Notar. 1969 kam Rechtsanwalt Dr. Winfried Jung als Sozius hinzu, Rechtsanwalt Hans-Ulrich Elsaesser zum 1. Juli 1976. Rechtsanwalt Kay-Niklas Elsaesser gehörte der Kanzlei seit 2001 an.

Dr. Claus Maack hat angekündigt, weitgehend den Ruhestand zu genießen – aber eine weitere Zusammenarbeit mit Hans-Ulrich Elsaesser wolle man nicht ausschließen, sagen beide lächelnd. Hans-Ulrich Elsaesser hat seinen Kanzleisitz nach Northeim verlegt, An der Schlüsslbreite 1. Kay-Niklas Elsaesser geht ebenfalls nach Northeim; er tritt dort in eine Bürogemeinschaft mit Rechtsanwalt, Steuerberater und Notar Heinrich Dietzel ein, Friedrichstraße 1; die Kombination mit dem Notariat sei gut, um die Mandanten umfassend beraten zu können, stellt er fest. Die Mandate werden sie noch ordnungsgemäß weiter- beziehungsweise zu Ende führen.

»In diesem Team zu arbeiten, hat uns große Freude gemacht«, versichern die drei Juristen. Man habe sehr kollegial zusammengearbeitet. Der Austausch untereinander sei wichtig gewesen und sicher auch ein Rezept für den Erfolg: Die Sichtweise eines – unbeteiligten – Kollegen auf manche Situation sei immer hilfreich.

»Wir haben immer besonderen Wert darauf gelegt, den Mandanten zu helfen«, und damit sei sicher auch der gute Ruf der Praxis begründet worden. Mit dieser Philosophie sei man gut gefahren, sich nämlich auf den Fall zu konzentrieren und dem Mandanten eventuell auch einmal von weiteren Schritten oder der nächsten Instanz abzuraten, wenn dies das Gescheitere sei. »Wir wollten glaubwürdig bleiben«, das sei allen immer wichtig gewesen. Durch diese Art der persönlichen Beratung sei auch das besondere Vertrauen zu den Mandanten aufgebaut worden. In einer Zeit, die von Veränderungen, Hektik und Ungeduld geprägt sei, habe man auch einmal zuhören können.

Der Blick aufs Ganze, auf die Gesamtsituation des Mandanten, den habe man immer behalten. Und entsprechend seien Aufträge auch aus sozialen Gründen nicht abgelehnt worden. Die Kanzlei sei mit unterschiedlichen Fachgebieten und Tätigkeitsschwerpunkten breit aufgestellt gewesen, so habe man auch überörtlich tätig werden und dabei viele Erfahrungen sammeln können. Wesentlich für die Kanzlei seien aber auch die guten und zum Teil seit Jahrzehnten beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewesen.ek

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