Weniger Stellplätze

Gestaltung des Neustädter Kirchplatzes ist Thema bei Ausschusssitzung

Erst Sparkassen-Filiale, dann Gemeindehaus St. Jacobi - der Waschbetonbau auf dem Neustädter Kirchplatz wird derzeit abgerissen. Die Politik wird sich am 19. Februar mit dem Neustädter Kirchplatz befassen.

Einbeck. Die Planung für den Neustädter Kirchplatz wird Thema sein bei der nächsten gemeinsamen öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Bau und des Ausschusses für Finanzen und Rechnungsprüfung am Mittwoch, 19. Februar, ab 17 Uhr im Sitzungssaal des Alten Rathauses.

Auf der Grundlage des Entwurfskonzeptes aus dem Wettbewerb und dem Vorentwurf wurde vom Büro »Panorama« Landschaftsarchitektur ein Entwurf erarbeitet. Die Neugestaltung soll sich in die ortstypische Gestaltung eingliedern, heißt es in der Vorlage für die Sitzung. Die Platzflächen sollen der Planung nach einen hochwertigen Belag aus einem Natursteinpflaster erhalten. Alle Platzflächen werden unabhängig ihrer Nutzung mit derselben Gesteinsart ausgestaltet werden. Unterschiedliche Steinformate und Oberflächenbearbeitungen zonieren den Platz. Die Gehwege um den Platz erhalten ein auf das Natursteinpflaster abgestimmtes Betonsteinpflaster.

In seiner Geschichte gab es auf dem Neustädter Kirchplatz immer einen oder mehrere Brunnen. Auch der Wettbewerbsentwurf sieht einen Brunnen vor. Da hierfür die Finanzierung noch nicht gesichert ist, ist im Entwurf nur ein Platzhalter dargestellt.
Der derzeitige Planungsstand berücksichtigt im Bereich Neustädter Kirchplatz und Hullerser Straße 34 Stellplätze plus zwei Behindertenstellplätze. Damit entfallen zehn Stellplätze.

Die beiden Bushaltestellen werden nach den Anforderungen der Busunternehmen ausgebaut. An beiden Haltestellen können je ein Gelenkbus und ein Linienbus gleichzeitig unabhängig von der Reihenfolge halten. Der Dachüberstand des Pavillon dient auf der Nordseite den an der Bushaltestelle Wartenden als Wetterschutz. Auf der Nordseite der Hullerser Straße ist als Wetterschutz ein Buswartehaus geplant.

Der geplante Pavillon liegt in der Verlängerung der entlang der nördlichen Platzkante gelegenen Baumreihe. Das Gebäude wird multifunktional genutzt. Für Fahrradtouristen bietet es als »Radpunkt« eine zentrale Anlaufstelle beim Besuch der Stadt Einbeck. Neben Fahrradabstellplätzen werden den Radfahrern sanitäre Einrichtungen und Schließfächer zur Verfügung gestellt, so dass die Innenstadt vom Radpunkt aus fußläufig erkundet werden kann. Der Pavillon soll darüber hinaus touristischen Zwecken dienen. Die neue Trafostation der Stadtwerke Einbeck soll in einem separaten Raum des neuen Pavillons untergebracht werden. Abschließend wird die Politik entscheiden, wie der Platz gestaltet wird.sts

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