Alternativen für den Standort

Aldi-Schließung steht fest

Kreiensen. Der Aldi-Markt in Kreiensen wird im Oktober dieses Jahres schließen. Der Rat der Stadt hat im Februar eine Resolution beschlossen, in der er gegen diese Entscheidung protestiert beziehungsweise das Interesse am Fortbestand des Standorts Kreiensen deutlich macht, einschließlich flexibler Optimierungslösungen.

Auch Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Olaf Lies sind entsprechend informiert worden. Der Minister hat sich der Forderung der Stadt angeschlossen und um erneute Überprüfung der Schließungs-Entscheidung gebeten: Man sollte sie noch einmal überdenken und alle nur denkbaren Alternativen wohlwollend prüfen.

Aldi äußerte sich zwar beeindruckt über die große Resonanz auf die angekündigte Schließung und räumte ein, dass dieser Schritt stets die ungeliebteste Lösung einer Standortfrage sei. Es wären allerdings hohe bauliche Investitionen notwendig, um innerbetriebliche Vorgaben zu Größe und Erscheinungsbild umzusetzen, und das sei wegen des begrenzten Einzugsgebiets und des rückläufigen Umsatzes der Verkaufsstelle nicht wirtschaftlich darstellbar.

Die Resolution sei das einzige Schwert, das die Stadt in einem solchen Fall habe, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Ebrecht. Es stelle sich die Frage, ob man das Ergebnis hinnehmen solle oder was man sonst tun könne. Die Situation mit betrübtem Gesicht zur Kenntnis nehmen, sei zu wenig.

Auf Nachfrage der SPD-Fraktionsvorsitzenden Margrit Cludius-Brandt berichtete Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, dass die Verwaltung derzeit die Ansiedlung von anderen Anbietern in Kreiensen prüfe. Bisher habe man »recht positive Gespräche« führen können.ek

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