Mit Spaß Alltagsberechnungen erstellen

Greene. Die Schüler des neunten Jahrgangs der Haupt- und Realschule Kreiensen in Greene lösten während der Unterrichtseinheit »Math and the City« Rechenaufgaben mit Alltagsbezug.

Die Strahlensätze für die Berechnung der Höhe der Greener Burg und den Satz des Pythagoras am Stoppschild anzuwenden sowie Geschwindigkeiten des Metronoms zu ermitteln, das stand für die Hauptschüler im Ortskern von Greene und Kreiensen an. »Das Lösen von Mathematikaufgaben außerhalb des Klassenraumes schärft den Blick der Schüler und lässt sie den Sinn des Mathematik­unterrichts erkennen«, erklärte Steffi Tecklenburg, die mit ihren Schülern diese Unterrichtseinheit durchgeführt hat. Die Jungen und Mädchen lösten viele Aufgaben, die sie zu Gebäuden, Gegenständen und der Greener Burg führten.

»Das Lösen der Aufgaben hat Spaß gemacht, weil wir so gelernt haben, wo wir Mathe auch im Alltag nutzen können«, sagte Mareike. Sie hat gemeinsam mit ihren Mitschülern beispielsweise berechnet, wie viele Pflastersteine in der Hindenburgstraße liegen und wie hoch die Materialkosten dafür waren. »Wir haben die Straße erst ausgemessen, um die Fläche zu ermitteln. Danach haben wir ausgerechnet, wie viele Steine auf einen Quadratmeter kommen und das Ergebnis hochgerechnet.

Im Internet haben wir recherchiert, wie teuer Pflastersteine sind. Im Klassenraum hätte die Aufgabe garantiert nicht soviel Spaß gemacht«, so die Schülerin weiter. Das Konzept von »Math and the City« sieht vor, dass die Aufgaben anschließend im Unterricht besprochen werden. Ob Mareike und ihre Mitschüler richtig gerechnet haben, werden sie in den kommenden Mathematikstunden – dann im Klassenraum – erfahren.oh

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