Schwebende Fertigteile lösen das Platzproblem

Seit Freitagmorgen ist der Anbau der Grundschule in der heißen Phase angekommen / Straßensperrung

Freitagmorgen an der Grundschule in Kreiensen. Die ersten Schwertransporte mit den Fertigmodulen sind eingetroffen. Ein Schwerlastkran hebt die Teile in den neuen Gebäudeberiech.

Kreiensen. Es ist nicht zu übersehen: Der Anbau der Grundschule Kreiensen ist in eine entscheidende Phase getreten. Planmäßig fuhren am gestrigen Freitagmorgen die ersten Schwerlasttransporte mit den Fertigmodulen vor. Ein Schwerlastkran hob die Teile in die vorgesehenen Bereiche des neuen Gebäudes.

Umfangreiche Diskussionen im Rat und dem zuständigen Fachausschuss in Verbindung mit der Elternvertretung waren vorausgegangen (EM berichtete). Letztlich wurde der Beschluss gefasst, zu einer dauerhaften Lösung der derzeit unzureichenden Raumsituation an der Grundschule die Variante VI zu verwirklichen. Das bedeutete Abbruch der alten Container sowie die Herstellung von vier Klassen- und zwei Gruppenräumen. Weiterhin einer barrierefreien, integrationsgerechten Unisex-Toilette in modularer Systembauweise sowie der Aufstellung derselben auf dem Standort der bisherigen Container.

Notwendig waren Genehmigungen unter anderem der unteren Wasserbehörde. Die Gesamtbaukosten für die Maßnahme belaufen sich auf insgesamt etwa 958.000 Euro. Eine Fertigstellung soll bis Ende 2017 erfolgen. Bis voraussichtlich kommenden Dienstag, 18 Uhr, ist die Straße »Kreiensener Kamp« vor der Schule voll gesperrt.

Anlieger haben die Möglichkeit, trotz der Vollsperrung, ihre Grundstücke in dem vorgenannten Zeitraum eingeschränkt zu erreichen.ic

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