Drei Bands treten beim Open-Airport auf

Nach »Brain Drain«, »Königsblau« und »When I was cool« geht es mit den »HouseBuben« weiter

Aus dem Bandprojekt der Musikschule M1 ist »Königsblau« hervorgegangen. Die Band tritt auch beim Open-Airport in Bad Gandesheim auf.

Bad Gandersheim. »Open-Airport« steigt wieder am Sonnabend, 21. Mai. Wettersicher ist die beliebte Veranstaltung, wie 2016 wird wieder ein großes Zelt genutzt – also, um die Prognosen für das Wochenende keine Gedanken machen.

Interessanter ist stattdessen, was geboten wird. Los geht es am Sonnabend auf dem Kühler um 19.30 Uhr. Gegen 20 Uhr beginnt der Live-Musik-Block, der bis etwa 22 Uhr geht. Drei Gruppen sind dabei, jede spielt 35 bis 40 Minuten.

Mit dabei ist »BrainDrain« – eine junge Band aus ehemaligen Schülern des Alfelder Gymnasiums, die mit Eigenkompositionen aus den Bereichen Hardrock und Alternative Rock glänzen. Gegründet 2014 hat »BrainDrain« jetzt erste Songs im Studio aufgenommen und wird sie bald veröffentlichen. Frontman Alex Reimelt spielt harte Riffs und präsentiert exakte, filigrane Solos, die Rock-Fans begeistern.

»Königsblau«, so nennt sich die Einbecker Pop-Band. Sie entstand 2014 durch ein Bandcoachingprojekt der Musikschule M1. Inspiriert durch Künstler wie Annen May Kantereit, James Bay oder The Script, präsentieren Julia Heitmüller (Gesang), Ermon Elmazovski (Gitarre), Nico Zabiadakis (Gitarre) und Fritz von Gierke (Schlagzeug) einen abwechslungsreichen Mix aus Coversongs und stimmungsvollen Eigenkompositionen. Auch im Studio hat die junge Band schon Erfahrung gesammelt. So sind sie auf der aktuellen CD »Musikschule M1- Songs Volume 2« zu hören.

»When I was cool« zelebrieren Songs aus 60 Jahren Rockgeschichte. Sie präsentieren klassische Hymnen von Aerosmith, Beatles, Led Zeppelin oder ZZTop, aber auch manche Werke, die nicht jeder Rockhörer kennt.

Die Gruppe besteht aus Klaus Dibbelt (Gitarre, Bass), Peter Gansen (Schlagzeug, Gesang) und Jens »Keule« Keunecke (Bass, Gitarre). Der Bandname »When I was cool« ist Programm: Jede Jugendgeneration war mal cool und hatte ihre Hits und Styles. Da ist für alle Jahrgänge etwas dabei – ein munterer Wechsel von Elvis zu Hard Rock, vom Welthit zum Unbekannten, vom »Prince Of Darkness« zu den »Queens Of The Stone Age«. Beim diesjährigen Heimspiel in Heckenbeck hat die Band wieder die Ehre, einige hochkarätige Gastmusiker auf der Bühne begrüßen zu können.

Nach den Bands gib es eine halbstündige Umbaupause, bevor ab 22.30 Uhr die große »HouseBuben«-DJ-Party startet. Wer vorher noch nicht auf Temperaturen gekommen ist, wird spätestens dann warm werden.

Rund um das Musikzelt wird wieder dafür gesorgt, Hunger und Durst im Griff zu behalten. Toiletten stehen ausreichend zur Verfügung. Die Ausrichter verweisen darauf, dass ein anderer Sicherheitsdienst beauftragt wurde, um frühzeitig bei eventuellen Konflikten deeskalierend einzugreifen. Das sollte für ein gutes Sicherheitsgefühl bei der Veranstaltung beitragen.

Veranstalter ist wieder der Stadtjugendring zusammen mit dem Sportfliegerclub Gandersheim-Seesen, den Jugendfeuerwehren des Gandersheimer Stadtgebietes und dem Stadtjugendring. Ohne Sponsoren wäre eine solche Veranstaltung nicht durchführbar. Ihnen wird gedankt.rah



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