Ab jetzt Harz-Weser-Werke

Harz-Weser-Werkstätten umbenannt | Angebot hat sich erweitert

Der Kaufmännische Leiter Frank Müller, die Bereichsleiter Melanie Mahr und Andreas Flynn sowie Geschäftsführer Ditmar Hartmann (von links): Die Umbenennung in Harz-Weser-Werke mache Qualität, Güte und Vielfalt der Arbeit deutlich.

Region. »Bei uns hat sich etwas geändert; nicht viel, aber etwas Wesentliches: Wir haben die Harz-Weser-Werkstätten in Harz-Weser-Werke gGmbH (HWW) umbenannt«, berichtet Ditmar Hartmann, Geschäftsführer der Harz-Weser-Werke nicht ohne Stolz, und er begründet die Entscheidung des Unternehmens:

»Wir unterstützen seit 1971 Menschen mit Beeinträchtigungen dabei, ihr Leben zu gestalten. Mittlerweile haben wir vielfältige Angebote in allen Lebensbereichen und arbeiten ständig an neuen Möglichkeiten zur Verwirklichung von Teilhabe in der Gesellschaft. Unser Angebotsportfolio hat sich jedoch stetig erweitert. Deshalb haben wir uns entschieden, unsere Marke, unseren Unternehmensnamen und unseren Außenauftritt an diese Entwicklung anzupassen.« Die Umfirmierung sei soeben vollzogen worden. Man sei sicher, dass man nun noch deutlicher nach außen zeigen könne, welche Qualität, Güte und Vielfalt in der Arbeit stecke.

Als einer der größten niedersächsischen Träger von Assistenzleistungen für Menschen mit Beeinträchtigungen bieten die Harz-Weser-Werke maßgeschneiderte Angebote, und sie sind ein verlässlicher Partner für sämtliche Lebensbereiche in allen Lebensphasen. Hierzu engagieren sich an 30 Standorten rund 900 Mitarbeiter, von der Berufsbildung bis hin zu Angeboten für Senioren.

Als großer Arbeitgeber der Region haben die Harz-Weser-Werke soziale Verantwortung, sie engagieren sich vom Harz bis an die Weser. »Der Leitgedanke ›Jeder Mensch ist einzigartig, so wie er ist!‹ zieht sich als ein wichtiges Element der Unternehmenskultur durch alle Ebenen der HWW-Landschaft. Heute bieten die Harz-Weser-Werke mit über 2.100 Plätzen in den Landkreisen Göttingen, Northeim und Holzminden Assistenzleistungen in den Bereichen Arbeit und Bildung, Wohnen, Ambulante Dienste, Tagesstruktur, Freizeit und Kultur an«, erläutert Bereichsleiterin Melanie Mahr.

»Aufgrund unserer regionalen Verbundenheit und unseres Tätigkeitsgebiets in Südniedersachsen behalten wir die geografischen Wortbestandteile ›Harz-Weser‹ bei«, verdeutlicht der Kaufmännische Leiter Frank Müller die Überlegungen zum neuen Firmennamen. Gleichzeitig habe man den Begriff »Werkstätten« durch »Werke« ersetzt; so haben die HWW auch die Möglichkeit neue, zukünftige Dienstleistungsangebote zu gestalten. »Uns geht es darum, Menschen bei ihren vielfältigen Talenten und Interessen zu unterstützen. Wir können beides: Wir ermöglichen berufliche und soziale Teilhabe und funktionieren gleichzeitig als zertifiziertes Wirtschaftsunternehmen für unsere Industriekunden – das ist nicht gewöhnlich«, betont Bereichsleiter Andreas Flynn. Das breite Arbeitsspektrum und eine moderne Ausstattung machten die Werkstätten zu attraktiven Partnern für Unternehmen und Institutionen der Region, aber auch für Privatkunden.

In der Kurzform bleibt die Abkürzung »HWW« im Sinne des Markencharakters erhalten, der Internetauftritt und die E-Mail-Adressen sind weiterhin mit h-w-w.de verknüpft. ­Äußerlich haben sich im neuen Markenauftritt der Firmenname, das Logo HWW und die Farbwelt geändert. »Für die verschieden Zielgruppen in der täglichen Arbeit und Kommunikation mit den HWW bleiben alle relevanten ›Ankerpunkte‹ wie Telefonnummern, Adressen und auch Ansprechpartner davon unberührt«, versichert der Kaufmännische Leiter Frank Müller.

»Neben dieser wohl größten sichtbaren Veränderung in 2018 unterstützen wir weiter als Harz-Weser-Werke die Verwirk­lichung sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ausdrücklich. Wir sind für die Zukunft sehr gut aufgestellt«, betont der Geschäftsführer. »Vieles haben wir bereits jetzt geschafft – ange­fangen bei der Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes, dem Ausbau der ambulanten Angebote und der Weichenstellung für eine schrittweise Digitalisierung bis hin zur Verwirklichung des neuen Marketingkonzepts mit Logo.

Wir als Harz-Weser-Werke wünschen uns, dass wir auch 2019 als ein spannendes und sicher weiter mit großen Herausforderungen besetztes Jahr gemeinsam gestalten werden«, resümiert Ditmar Hartmann.oh