Bauarbeiten verzögern sich bis voraussichtlich Juni

Region. Seit November 2018 laufen im Landkreis Northeim die Tiefbauarbeiten für den von Bund und Land geförderten Breitbandausbau. Die Telekom, als beauftragtes Unternehmen, hat seitdem von verschiedenen Tiefbauunternehmen insgesamt 316 Kilometer Glasfaserkabel verlegen lassen, hieß es in einer Pressemitteilung.

Auch zahlreiche Verteilerkästen wurden neu aufgestellt oder die Gehäuse vorhandener Kästen ausgetauscht, um die neue Technik aufnehmen und umsetzen zu können. Zurzeit sind Fachleute vor Ort, um die notwendigen Verbindungen in den Netzen herzustellen. Teile des neuen und leistungsstärkeren Netzes sind bereits in Betrieb und können genutzt werden.

Da die Verfügbarkeit mit dem Fortschritt der Arbeiten stetig wächst, kann es sich lohnen, zu prüfen, ob für die eigene Adresse bereits eine höhere Bandbreite verfügbar ist. Das ist möglich mit dem jeweiligen »Verfügbarkeitscheck« der Telekommunikationsanbieter im Internet. Bürger, die auf die höheren Geschwindigkeiten zugreifen möchten, können sich an ihr Telekommunikationsunternehmen wenden und einen entsprechenden Tarif buchen.

Nicht einhalten wird die Telekom das Ziel, die Bauarbeiten bis zum Ende des Monats Januar abgeschlossen zu haben. Darüber wurde der Landkreis Northeim mittlerweile offiziell informiert. Grund dafür, so die Telekom, sind fehlende Genehmigungen der Deutschen Bahn für die notwendige Querung von Bahnanlagen oder auch die Weigerung einzelner Baulastträger, die notwendigen Vereinbarungen mit der Telekom zu unterzeichnen.

Auch im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrt in Naensen haben Abstimmungsprobleme offenbar zu Verzögerungen geführt. Als neuer Fertigstellungstermin für die Restarbeiten wird von der Telekom der 30. Juni anvisiert.

Von den etwa 10.000 Adressen, die vom Ausbau der Netze profitieren werden, sind laut Telekom von den Verzögerungen geschätzte 600 bis 800 betroffen.lpd

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