BBS 1 hatte Delegation aus Anhui zu Gast

Northeim. Die Europaschule BBS1 Northeim pflegt seit 2008 intensive Kontakte zu insgesamt drei Partnerschulen in Hefei, der Provinzhauptstadt von Anhui sowie einer Partnerschule im benachbarten Anqing. »Ich begrüße die Kooperationen mit den chinesischen Partnerschulen ausdrücklich«, so Klinkert-Kittel, weil dies eine gute Chance sei, die jeweils andere Seite besser kennen und verstehen zu lernen. Im Rahmen der von der BBS 1 Northeim entwickelten und von der IHK zertifizierten Zusatzqualifikation zum Chinakaufmann erhalten Berufsschüler ein- bis zweimal pro Jahr Gelegenheit, für ein mindestens dreiwöchiges Auslandspraktikum nach Hefei zu reisen.

Seit etwa zwei Jahren gibt es darüber hinaus eine Kooperation zwischen Schülerfirmen in Northeim und Hefei. Auf dem Programm der China-Besucher standen Betriebsbesichtigungen, Infos zum Dualen System der Berufsausbildung und Besuche von Einbeck über Hannover und Harz bis Weimar. Zuvor besuchten 16 Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und der Höheren Handelsschule der BBS I Northeim mit den Lehrern Peter Beushausen, Christoph Niklaus sowie Chinesischlehrerin Dr. Xiaojing Wang 14 Tage China.

Sie waren beeindruckt von der Größe der Partnerschulen und dem umfangreichen Programm, zu dem Pinsel-Schriftzeichen und Scherenschnitte ebenso gehörten wie die gemeiname Arbeit an Schülerfirmenkonzepten. Schülerin Alexandra Thies aus Einbeck stellte fest: »Die Menschen in China haben aus meiner Sicht zwei Seiten.

Die eine Seite zu Touristen und Besuchern ist sehr nett und vor allem höflich. Obwohl ich das Gefühl hatte, mich selbst oft ­bedanken zu müssen, hörte ich fast immer ein ›xie xie‹, also Danke, von den Chinesen.

Die andere Seite, die mich dagegen sehr überrascht hat, spiegelt sich beispielsweise durch ihre große Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr wider. Aber zusammengefasst empfinde ich die Chinesen als ein nettes Volk«.oh

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