Chancen nutzen auf Lehrstellenbörse

Radio ffn, AOK Niedersachsen und Tageszeitungen bringen Betriebe und künftige Azubis zusammen

Region. Ob Koch, Gärtner oder Maler: Morgenmän Franky und das Team der ffn-Morgenshow machen sich fit für die Lehrstellenbörse. Rein rechnerisch sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz für junge Menschen unvermindert gut: Auf 100 Ausbildungssuchende kommen nach einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung 97 Angebote.

Zur Auswahl stehen 327 unterschiedliche Lehrberufe in Industrie, Handel, Dienstleistungen, Handwerk und Landwirtschaft, vom Änderungsschneider über Mediengestalter bis zum Zweiradmechatroniker. Prekär gestaltet sich jedoch weiter, Anbieter und Bewerber passgenau zusammenzuführen. Um Jugendlichen den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern, öffnen radio ffn und AOK Niedersachsen zum nunmehr 23. Mal die Lehrstellenbörse. Dabei unterstützt sie die Einbecker Morgenpost.

Schulabgänger und Firmen können auf der Online-Plattform lehrstellenboerse.ffn.de schnell, unkompliziert und kostenfrei zueinander finden. Bereits jetzt finden sich in der Lehrstellenbörse mehr als 1.000 offene Ausbildungsplätze und Praktika. Ministerpräsident Stephan Weil unterstützt die ­Initiative als Schirmherr.

Die Ausbildungsaktion findet bis 12. April im Programm von ffn statt. In dieser Zeit werden freie Lehrstellen in unserer Region zudem in der Morgenpost veröffentlicht. Gleichfalls in diesem Zeitraum sendet ffn täglich Unternehmensportraits, in denen Geschäftsführer zu Wort kommen, um den Ausbildungsberuf vorzustellen.

Parallel gibt es Azubi-Erfolgsgeschichten, die der Identifikationshilfe für künftige Auszubildende dienen. »Wir wissen, dass nur eine fundierte Ausbildung eine sichere berufliche Perspektive bedeutet. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Lehrstellenbörse inzwischen zu einer echten Institution geworden ist«, sagt ffn-Geschäftsführer Harald Gehrung. »Der Fachkräftemangel in Niedersachsen nimmt stetig zu und stellt eine immer größer werdende Herausforderung für das Wirtschaftswachstum dar. Das gilt auch für den Ausbildungsmarkt, wo viele Betriebe ihre Lehrstellen nur schwer oder gar nicht besetzen können. Mit der Lehrstellenbörse schlagen wir eine Brücke zwischen Arbeitgeber und Karrierestarter«, erläutert Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen.

Das Prinzip der Lehrstellenbörse ist einfach: Ausbildende Firmen stellen sich und ihre freien Lehrstellen, Praktika oder auch Angebote für ein FSJ im Online-Portal umfassend vor. Künftige Lehrlinge können ihrerseits nach freien Berufen suchen und sich bei Interesse bewerben. Als zusätzlichen Ansporn können die Teilnehmer Fitnesstracker von Fitbit gewinnen.oh

Region

Viele Gemeinden laden ein