Eltern für Erhalt der Erich-Kästner-Schule

Northeim. Für den Erhalt der Erich-Kästner-Schule in Northeim setzen sich die Eltern ein. Die Erich-Kästner-Schule verfügt über 14 Schulklassen mit 135 Schülern, darunter vier Sprachheilklassen mit 30 Schülern. Im Vergleich zum Vorjahr beschult die Schule trotz aufsteigender Auflösung (keine fünfte Klasse mehr in diesem Schuljahr) sogar mehr Schüler als im Vorjahr.

Diese Zahlen belegten, so die Eltern, dass die Förderschule auch weiter als Alternative zur Regelschule gewünscht werde. Dabei sei festzustellen, dass es immer eine kleine, aber beständige Gruppe von Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gebe.

Die frühere Landesregierung hatte sich zu Gunsten der inklusiven Beschulung entschlossen, den Förderschulbereich auslaufen zu lassen, sie wollte Eltern wie Schülern die Möglichkeit einer freien Wahl der Schulform nehmen. Die neue Landesregierung habe diese Entscheidung nicht zurückgenommen, aber die Erich-Kästner-Schule habe Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, um eine Verlängerung bis 2028 zu erwirken.

Trotz steigender Schülerzahlen stehe die Erich-Kästner Schule aber vor dem Aus, da der Antrag möglicherweise auf Grund fehlender finanzieller Mittel abgelehnt werde. Auch Elternvertreter der Osterberg-Schule in Bad Gandersheim und der Martin-Luther-King Schule in Göttingen unterstützen die Northeimer Schule. Mit dem Thema wird sich der Schulausschuss des Northeimer Kreistags am morgigen Donnerstag, 19. April, beschäftigen. Beginn ist um 16 Uhr im Sitzungssaal des Northeimer Kreishauses.oh

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