Niedersächsische Bildungscloud

Northeim. Für Schüler ist das Smartphone ein alltäglicher Begleiter. Sie kommunizieren nicht nur untereinander über Messenger-Dienste oder soziale Medien, sie recherchieren auch in Sekundenschnelle Informationen. Das Niedersächsische Kultusministerium möchte die niedersächsischen Schulen dabei unterstützen, das digitale Zeitalter auch in den Schulen ankommen zu lassen.

Das Projekt »Niedersächsische Bildungscloud« soll das ermöglichen. Ziel ist ein virtuelles Klassenzimmer, in dem Schüler sowie Lehrer miteinander kommunizieren und Unterrichtsmaterialien austauschen können. Und ebenso eine Plattform, auf der gemeinsam an Projekten gearbeitet werden kann.

Dabei soll die Bildungscloud für alle Schulformen entwickelt werden, die schulbezogen, schulübergreifend und schulformübergreifend Lernen und Arbeiten ermöglicht, vor allem mobil. Bei der Entwicklung dieser zukünftigen Schul-IT sind von Anfang an Schulen eingebunden.

Als eine von 15 allgemeinbildenden Schulen und zehn berufsbildenden Schulen gehört die BBS I Northeim zu den Projektschulen der niedersächsischen Bildungscloud. Gemeinsam mit ihrem Schulträger, dem Landkreis Northeim, hat sie sich für eine Teilnahme beworben.

Ende Februar wurde sie in Hannover von der Kultusministerin Frauke Heiligenstadt offiziell ernannt. Das Projekt endet 2020, dann soll entschieden werden ob die Bildungscloud landesweit fortgesetzt wird. In der Pilotphase unterstützt das Ministerium die Arbeit mit mehr 400.000 Euro.

Das Bild zeigt (von links) Dirk Kowallick, Schulleiter der BBS I, Jörg Richert, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste und Schulen im Landkreis Northeim, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Jens Wilfer, Verwaltungsassistent der BBS I und Studienrat Stefan Schiemann bei der Kick-Off-Veranstaltung.oh



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