Veränderte Strukturen

Jugendhilfeplanung beim Landkreis ist jetzt Stabsstelle

Region. Beim Landkreis Northeim wird es künftig einen Ansprechpartner für Ehrenamtliche geben, der deren Projektideen aufnimmt und nach Möglichkeiten für eine Umsetzung sucht. Die Fördermittelakquise wird dabei einen wichtigen Bestandteil der Beratung darstellen. Angesiedelt ist der »Küm­merer« bei der Stabsstelle »Wirtschaft und Tourismus« die künftig die Bezeichnung »Wirtschafts- und Projektförderung« tragen wird. Die Stabsstelle wird dazu inhaltlich neu strukturiert: Aufgabe der originären Wirtschaftsförderung ist weiterhin die Unterstützung, Information und Vernetzung der regionalen Unternehmen in vielfältigster Hinsicht.

Ein neues Aufgabenfeld stellt künftig die Projektförderung dar. Hintergrund hierfür ist, dass es im Landkreis Northeim eine Vielzahl ehrenamtlicher Akteure und Initiativen gibt, die mit ihren Projekten oder baulichen Vorhaben dazu beitragen, den Landkreis Northeim weiterzuentwickeln. Hier bietet der Landkreis Northeim künftig Unterstützung an. Wobei diese unterschiedlichen Charakter haben kann: Die Koordinierung mit anderen Projekten, die Akquise von Fördermitteln oder einfach nur die ideelle Unterstützung der Akteure sei hier beispielhaft genannt. »Ziel ist es, das Ehrenamt im Landkreis Northeim weiter zu stärken«, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Insbesondere die zentralisierte Fördermittelakquise wird nach Auffassung von Landrätin Klinkert-Kittel dazu beitragen, die oft schwierige Finanzierbarkeit von Projekten zu erleichtern.

Als Ansprechpartner für diese neue Aufgabe der Projektförderung wird künftig Holger Mißling fungieren. Unter der Telefonnummer 05551/708734 ist er erreichbar und wird sein Büro in der Stabsstelle »Wirtschafts- und Projektförderung« im Erdgeschoss des Kreisverwaltungsgebäudes haben.

Ansprechpartner für die Unternehmen bleibt Stefan Wolfgang, der an gleicher Stelle unter Telefon 05551/708730 erreichbar ist.

Neu eingerichtet wurde beim Landkreis Northeim auch die Stabsstelle Jugendhilfeplanung. Seit dem 1. August 2016 sind Franka Hanousek und Dörte Rojahn für die Jugendhilfeplanung zuständig. Franka Hanousek war zuvor im Fachbereich Kinder, Jugend und Familien als Jugendhilfeplanerin tätig. Verstärkt wird der Bereich durch Dörte Rojahn, die zuvor im Fachdienst Kindertagesbetreuung tätig war.

»Die Jugendhilfeplanung hat eine zentrale Bedeutung bei dem Bestreben positive Lebensbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien herzustellen oder zu sichern«, sie habe sich daher für die Einrichtung einer entsprechenden Stabsstelle entschieden, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Vordringliches Ziel soll es demnach sein, die Vernetzung der Jugendhilfeplanung, zu der auch die Kita-Planung zählt, weiter auszubauen.

Die Mitarbeiterinnen der Stabsstelle Jugendhilfeplanung sind telefonisch unter der Rufnummer 05551/708732 zu erreichen.oh

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