Judo-Club Einbeck richtete ersten »Dan-Tag« aus

Einbeck. Kürzlich fanden sich 40 Meister des Ju-Jutsus (JJ) aus ganz Niedersachsen beim Einbecker Judo-Club ein. Der Kampfsportverein richtete den ersten »Dan-Tag« des Niedersächsischen Ju-Jutsu-Verbandes aus. »Dan« wird der schwarze Gürtel, beziehungsweise der Meistergrad im Kampfsport, genannt. Um diesen Gürtel tragen zu dürfen, muss jeder Kampfsportler lange und intensiv trainieren.

Da der überwiegende Teil der Meister auch als Übungsleiter fungiert, gibt es nicht immer die Möglichkeit, für sich selbst zu trainieren. Deshalb hatte sich der Einbecker Judo-Club unter Leitung seines Vorsitzenden und JJ-Trainers Hans Radke, 6. Dan, bereit erklärt, einen Meisterlehrgang auszurichten. Als Lehrer standen der Präsident und Prüfreferent des Niedersächsischen Ju-Jutsu-Verbandes, Heinrich Conrads, (8. Dan), der Lehrreferent Lasse Ristig (3. Dan), und Trainer des TSV Lesse, Viktor Jasbutis (3. Dan), auf der Matte. Nachdem Conrads neue Regelungen für Prüfungen erläutert hatte, begann der Lehrreferent mit dem praktischen Programm. Erster Schwerpunkt waren optimale und ökonomische Formen der Bewegung in der Selbstverteidigung.

In der anschließenden Übungseinheit wurden die Abwehr und die Verwendung des Stockes bei der Verteidigung trainiert. Dass sich Ju-Jutsu auch mit anderen Kampfsportarten auseinandersetzt, machte Viktor Jasbutis deutlich. Der seit 20 Jahren aktive Ju-Jutsuka zeigte sein Können aus seiner früheren Zeit als Ringer. Der mehrfache Niedersachsen und Norddeutsche Meister stellte verschiedene Ringertechniken vor, die auch in der freien Selbstverteidigung verwendet werden können oder mit denen bei einem Angriff gerechnet werden muss. Nach 3,5 Stunden intensiven Trainings bot der Einbecker Judo-Club den Teilnehmern abschließend noch eine Stärkung mit Getränken und Spezialitäten vom Grill an.thp

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