Fitness

Kletternd, springend und krabbelnd über die Hindernisse

Einbeck. Wer einen Hindernislauf bewältigen will, braucht Ausdauer, Kraft und Willensstärke. An vielen Extrem-Hindernisläufen (Obstacle Course Racing) hat Chris Lemke, Fachsportlehrer für Fitness-Gesundheit und lizenzierter A-Trainer, bereits erfolgreich teilgenommen. Nun hat er oberhalb der Stadt, am Haus Borntal des Jugendrotkreuzes, einen Hindernisparcours aufgebaut. 17 Teilnehmer hatten jetzt bei sommerlichen Temperaturen die Möglichkeit, einen durchaus anspruchsvollen Outdoor-Parcours zu absolvieren.

Das Trainingscamp startet mit einem Lauf – bergab und bergauf durch den Wald, immer mit einem acht Kilogramm schweren Sandsack auf dem Rücken. Einen rund fünf Kilometer langen Rundkurs legten die Teilnehmer zurück, und dabei wurden sie auch mal nass. Nach kurzer Stärkung ging es weiter auf den Hindernis-Parcours – aber zunächst wartete die Abkühlung (Foto).

Über Barrieren ging es zum Seilklettern, die Hampelmann-Übung brachte die Teilnehmer ins Schwitzen, nicht einfach war das Hangeln an der Slackline oder auch die Burpees oder das Werfen und Fangen eines schweren Balls. Hangeln an »Spielgeräten« kostete Kraft, ebenso wie das Ziehen großer Reifen. Drei Minuten lang sollten die Teilnehmer ein Seil in Wellenbewegung versetzen, was sich für den einen oder anderen als sehr anstrengend erwies. Möglichst zielgenauer Speerwurf, bergan laufen mit einem Holzklotz auf dem Buckel, sowie weitere Hindernisse kosteten Kraft und verlangten Geschicklichkeit, die Teilnehmer bewiesen dabei wahre Stärke.

Und Lemke gab den Trainingscamp-Teilnehmern immer wieder Tipps, wie sie die Übungen richtig ausführen. Er dankte allen Unterstützern, Sponsoren und Helfern, die die Ausrichtung des Trainingstags ermöglicht haben. Der »funktionell anspruchsvolle Wellness-Sport mit Spaß-Faktor« komme gut an, freute sich Lemke abschließend.sts