Fußball

Plädoyer für das Ehrenamt im Niedersächsischen Fußball-Verband

Ehrenamtsbeauftragte trafen sich in Northeim / Bernd Hornkohl referierte / Verleihung des Ehrenamtspreises am 16. Januar 2011

Rund 60 Vereine im Kreis Northeim-Einbeck haben die Initiativen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) aufgegriffen und setzen bereits einen Ehrenamtsbeauftragten in ihren Reihen als Betreuer und Kontaktperson für den Freiwilligendienst ein. Ansprechpartner für die Vereine ist Bernd Hornkohl aus Kalefeld in seiner Funktion als Kreis-Ehrenamtsvorsitzender.

Einbeck/Northeim. Dass der NFV-Kreis die Förderung des Ehrenamts im Fußball weiter intensiviert, dokumentieren verschiedene Aktivitäten: So wird bereits seit 1997 auf Kreisebene die Verleihung des Ehrenamtspreises im Sinne der DFB-Vorgaben sowie die freiwillige Würdigung weiterer »Stiller Stars« mit wesentlichen Hintergrund-Funktionen ohne ausdrückliches Mandat vorgenommen.

Die nächste Verleihung ist am 16. Januar 2011 in »Traupe’s Tenne« in Harriehausen. Dem NFV-Kreis liegt gleichwohl besonders viel daran, dass der Ehrenamtsgedanke und seine Förderung direkt in den Vereinen verankert ist und bleibt.

So hatten der NFV-Kreisvorstand und Kreis-Ehrenamtsbeauftragte sämtliche Vereins-Ehrenamtsbeauftragten zu einer informativen Zusammenkunft mit Gesprächsrunde in die Stadion-Gaststätte des FC Eintracht Northeim eingeladen. Der Kreisvorsitzende, Gerhard Haupt aus Vogelbeck, begrüßte die Gäste und bestärkte sie in der Ausübung ihrer wichtigen Funktion innerhalb des Vereins. »Wir benötigen mehr denn je das Ehrenamt im Fußball-Sport und brauchen dazu die Ehrenamtsbeauftragten, die sich innerhalb ihrer Clubs für den hohen Stellenwert dieses Amtes einsetzen«, so Haupt. Hornkohl informierte die Vereinsvertreter über Inhalte der aktiven und lebendigen Ausgestaltung sowie die Beantragung für Ehrungen und Öffentlichkeitsarbeit.

Im NFV-Kreis Northeim-Einbeck weiß man durch die demografische Entwicklung und den Wandel innerhalb der Gesellschaft um eine gewisse Gefährdung des Umgangs der ehrenamtlichen Tätigkeit. Umso mehr will man sich künftig dafür einsetzen, dem Ehrenamt auf Vereins- und Kreisebene den gebührenden Stellenwert einzuräumen.oh