Fußball Bezirksliga

Trainer stehen oft vor schwierigen Situationen

SVG Einbeck benötigt Kraftakt zur Rückrunde | Abstieg vermeiden

Mehr Stabilität braucht die SVG-Abwehr, um nicht zu viele Gegentore kassieren zu müssen.

Einbeck. Über Jahrzehnte richtete sich der Blick der SVG Einbeck immer nach oben, sei  es in der damaligen Landesliga, der Niedersachsen-Liga oder jetzt als Bezirksligist, wo der Blick nach unten geht. War die vergangene Spielzeit 2017/18 schon ein Kraftakt, macht der Verlauf der laufenden Saison 2018/19 offensichtlich, dass die Blau-Gelben aus der Bierstadt vor einer Herkulesaufgabe zur Rückrunde stehen. Denn mit bisher nur zwölf Punkten auf dem Konto steht die Elf von Trainer Rüdiger Schulz und Co-Trainer Pascal Thormann auf einen Abstiegsplatz.

Nun gilt es, in der Rückrunde zu verhindern, dass es eine Etage tiefer in die Kreisliga geht. Auf einem Abstiegsplatz ist die SVG angekommen, doch noch ist das rettende Ufer in Sichtweite, der Abstand nicht allzu groß. Rückblickend auf die Vorrunde sind zwölf Punkte unterm Strich natürlich zu wenig. Gründe hierzu sind schwer zu benennen, sie lagen schon in der Saison 2017/2018, als es viel Unruhe in der Mannschaft gab. Sie trugen dazu bei, dass vieles nicht mehr stimmte. Dies wurde vom Vorstand der SVG aufgenommen. Es wurde aussortiert und mit Rüdiger Schulz zur Saison 2018/19 ein neuer Trainer verpflichtet.

Ganz entscheidend für den Coach bei der Übernahme der Mannschaft war die Fitness, die die Mannschaft sehr schnell erreichte, und die Bereitschaft im Team nahm wieder Formen an. Rüdiger Schulz weiß aber auch: »Natürlich muss ich als Trainer auch selbstkritisch sein, was ich auch bin.« Zuversicht gibt dem Trainer, »dass wir oft spielerisch mithalten können. Die Mannschaft lebt und ist intakt. Ich hoffe«, so der Coach, »dass wir nun in der Rückrunde wieder öfter und konsequenter vor dem gegnerischen Tor sein werden und somit öfter punkten können.« Er stellte aber auch fest: »Meiner Mannschaft fehlte zuletzt auch das nötige Glück, und so manches Spiel wurde erst in der Nachspielzeit verloren oder endete unentschieden.«

Mit dem Ergebnis der Vorrunde sind weder die Spieler, noch der Co-Trainer Pascal Thormann noch der Trainer zufrieden. »Wir werden mit den vielen jungen Spielern, die wir in der Mannschaft haben, vor dem Rückrundenstart mit den erfahrenen Spielern unser Training noch intensiver gestalten, um das angestrebte Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen«, kündigt er an. Das sind wir auch unseren treuen Fans schuldig.« Noch sei genügend Zeit, den Kurs zu korrigieren. »Ich gehe davon aus, dass meine Spieler in der Rückrunde vieles wieder gerade biegen wollen und ihrem Anspruch gerecht werden. Daher gehen wir positiv in die Rückrunde.«pk