Sportabzeichen

Verleihungsfeier muss ausfallen

Verteilung des Deutschen Sportabzeichens ist sichergestellt | 1.088 Sportabzeichen

Zum guten Ergebnis trotz Corona-Pandemie trugen die Prüfer in den Stützpunkten teil. Normalerweise wird ihr Engagement wie bei der Verleihungsfeier im Januar 2020 gewürdigt. Dies ist dieses Mal nicht möglich – trotzdem dankt Obmann Detlef Martin für das große Engagement.

Einbeck. Bereits Ende 2020 wurde leider die Sportabzeichenverleihungsfeier für das abgelaufene Jahr abgesagt, teilte Obmann Detlef Martin mit. Die derzeitige Entwicklung der Pandemie unterstreicht die Notwendigkeit der Entscheidung. Gehofft wird, dass man sie 2022 wie gewohnt wieder im Rheinischen Hof ausrichten kann.

Auch wenn die Verleihungsfeier ausfallen muss, sorgen der Sportabzeichenausschuss für die Verteilung der erworbenen Sportabzeichen. Derzeit werden die Verleihungsurkunden nach Vereinszugehörigkeit zusammengestellt. Die Verantwortlichen in den Vereinen sorgen wie gewohnt für die weitere Verteilung. Und auch die vereinslosen Bewerber erhalten ihre Urkunden in den kommenden Wochen. »Also bitte nicht nervös werden, wenn nicht alle gleichzeitig ihre Verleihungsurkunden erhalten«, so Martin, »sollte dieses bis Mitte Februar jedoch noch nicht geschehen sein, wenden sie sich bitte an die Mitglieder des Sportabzeichenausschusses oder ihren Verein. Wir werden es dann prüfen.

Das Sportabzeichenjahr sei besser gelaufen, als zu Beginn der Saison gedacht, betonte der Obmann. 1.088 Sportbzeichenprüfungen (minus 479) wurden erfolgreich abgelegt. 28 Mal (minus 18) erfolgte das erstmalige Erringen des Erwachsenensportabzeichens. Die Altersspanne reicht dabei von 18 bis 63 Jahren.
Von den Wiederholungstätern haben 214 (minus 89) Bewerber 2020 erfolgreich die Prüfungen absolviert. Mit 86 Jahren und der 49. erfolgreichen Teilnahme ist Josef Scholz ältester Absolvent. Bei den Frauen ist es mit 49 erfolgreichen Prüfungen und 82 Lebensjahren Inge Scholz.

Mit 65 erfolgreichen Prüfungen hat man einen absoluten Spitzenreiter in hiesigen Sportabzeichenbereich. Die Statistik für 2019 wies in diesem Bereich bundesweit nur 20 Personen aus, zwei weibliche Bewerberinnen und 18 männliche. In Niedersachsen gab es sieben Absolventen mit dieser außergewöhnlichen Wiederholungszahl. In diesen erlauchten Kreis hat sich nun auch Hans-Dieter Huschebeck eingeschrieben. Martin sagte: »Wir wünschen ihm von dieser Stelle weiterhin gute Gesundheit und verbinden dies mit möglichst noch vielen weiteren erfolgreichen Prüfungen. Diese Ehrung werden wir auf jeden Fall zu gegebener Zeit persönlich vornehmen und darüber berichten.«

Bei den Kindern und Jugendlichen in den Schulen und Vereinen gab es insgesamt 846 (minus 372) erfolgreiche Prüfungen. Im Familienwettbewerb sind es 25 Familien (minus 16) mit 91 Mitgliedern (minus 70). Unter den pandemiebedingten Einschränkungen ist dies ein hervorragendes Ergebnis, betonte der Obmann.
Er gratuliert allen erfolgreichen Sportabzeichenabsolventen und hofft, dass sie alle gesund bleiben, die Zeit bis zur Saisoneröffnung zum Kräftesammeln nutzen und sich dann erneut den Prüfungen stellen. Zudem dankt er allen Prüfern in Vereinen und Schulen für ihr Engagement im abgelaufenen Jahr, ohne sie wäre das Ergebnis nicht möglich gewesen. Weiter hofft er, »dass wir alle auch dieses Sportabzeichenjahr wieder so erfolgreich gestalten können. Und wenn dieses Jahr noch durch die Pandemie und ihre Einschränkungen geprägt sein wird, so sind die Aussichten auf Normalität mit Blick auf 2022 doch vielversprechend. Im Namen aller Prüferinnen und Prüfer: Wir freuen uns auf euch, auf Sie, wenn es auf den Sportanlagen wieder heißt: ‘Das Sportabzeichen, meine Herausforderung!’«.oh