Wandern in der Lüneburger Heide mit dem Einbecker Sportverein

Im August führte der ESV sein traditionelles Wanderwochenende durch. Diesmal hat die Sonntag-Wandergruppe »Klaus« die Teilnehmer in die Wacholderheide nach Eimke, nähe Uelzen, eingeladen.

Einbeck. Schon vor Jahresfrist gab der  Wanderwart Klaus grünes Licht zu einer weiteren Wochenendexkursion, diesmal in die so genannte Wacholderheide bei Eimke. Somit  konnte die Planung beginnen, die wieder in den Händen von Veronika und Alexander Krempig lag. Die Fahrt erfolgte in Fahrgemeinschaften mit eigenen Fahrzeugen. Dazu trafen sich die 20 Teilnehmer. Da die  Verteilung auf die Fahrzeuge bereits schon geregelt war, stand der Abfahrt nichts mehr im Weg. Unterwegs wurde dann eine Überraschungspause eingelegt. Eine deftige Vesper wurde auf einem Waldparkplatz eingenommen. Die entsprechenden Vorbereitungen waren von Veronika und Alexander Krempig getroffen worden, und bei Sonnenschein schmeckte es noch mal so gut. Nach der Ankunft am frühen Nachmittag wurden zu­nächst die Zimmer bezogen. Es blieb noch etwas Zeit, um sich die Gemeinde Eimke einschließlich der interessanten Kirche anzusehen.Danach erfolgt dann zur Wandereinstimmung eine Kurzwanderung über 8,5 Kilometer in die sogenannte Wacholderheide. Aufgrund der Trockenzeit in den vergangenen Wochen stand diese leider nicht in voller Blüte. Man konnte aber feststellen, die Natur bemühte sich, das nachzuholen. Nach einem wunderbaren Wildessen stand einem gemütlichen, kurzweiligen Abend nichts mehr im Wege.Der nächste Tag war dann als Wandertag zweigeteilt. Zunächst erfolgt nach dem Frühstück eine Wanderung zu einem  zehn Kilometer  entfernten Ziel. Der Tag begann und endete bei schönstem Sonnenschein. Auf einem Festplatz erwarteten die Wanderer ein deftiges Mittagsessen und auch Getränke. Nach gut einer Stunde Pause erschien dann ein Lanz-Bulldog aus den 50er Jahren mit einem Anhänger, um die Wanderer aufzunehmen. Nach einer Fahrt von nahezu 20 Kilometern war man wieder am Hotel. Nach einer Kaffee- bzw. Kuchenpause wurde die Wanderstrecke zwei in Angriff genommen, die diesmal eine Länge von 5,5 Kilometern hatte. Wanderziel war ein kleiner Stausee mit einem Wildvogel-Reservat.

Ein abwechslungsreicher Weg durch Wald, Wiese, Felder und Heide führte zum Hotel zurück. Nach dem Abendessen stieg dann der gemütliche Abend. Zunächst waren lustige Vorträge zu hören. Danach schloss sich das seit Jahren beliebte Schweinetreiben an, wobei alle Wanderteilnehmer begeistert mitgemacht ha­ben.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag ging es mit dem Auto  zunächst zum Museumsdorf Hösseringen. Es galt zunächst den historischen Landtagsplatz und anschließend das Museumsdorf  zu besichtigen. Bei dem Landtagsplatz handelt es sich um so genannte Sitzsteine, deren historischer Ursprung in das späte Mittelalter reicht.

Zuvor wurde unweit von Hösseringen ein 42 Meter hoher Turm angefahren. Als Wanderersatz wurde dieser mit seinen 280 Stufen erstiegen, um einen Rundumblick zu genießen. Nach ausgiebiger Besichtigung des Museumsdorfes  traf man sich zum Abschluss vor Ort in einer gemütlichen Cafe-Restauration. Leider wurde ein angesagter Bauernmarkt um eine Woche verlegt. Beim Abschied nehmen stellte man erneut fest, dass das Wander-Wochenende wiederum eigentlich zu schnell vorbeigegangen ist. Zur Heimfahrt setzte dann der  Regen ein. Eines konnten aber die Teilnehmer schon jetzt mitnehmen, im nächsten Jahr findet das Wanderwochenende  der ESV-Wandergruppe am Edersee statt, und die ersten Vorbereitungen dazu wurden schon von Veronika und Alexander getroffen.oh

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