Ausbau des Stromnetzes: fit für die Zukunft machen

Dassel. Die E.on Mitte investiert in die Versorgungssicherheit des Stromnetzes im Großraum Dassel: In den kommenden Monaten modernisiert und erweitert der regionale Energieversorger Mittel- und Niederspannungskabel und errichtet eine neue Trafostation, um auch künftig den Anforderungen an ein sicheres und zukunftsfähiges Netz gerecht zu werden. Die Investitionssumme beläuft sich auf insgesamt mehr als 895.000 Euro. Die Arbeiten verteilen sich in diesem Jahr auf mehrere Bauabschnitte und haben bereits in Markoldendorf begonnen. Mit der Stadt Dassel hat E.on Mitte die Verträge für Stromkonzessionen Ende vergangenen Jahres verlängert. E.ON Mitte erneuert in einem ersten Bauabschnitt in der Wellerser Straße in Markoldendorf eine Trafostation sowie das Mittelspannungsnetz (20.000 Volt) und die Hausanschlüsse.

In einem zweiten Bauabschnitt wird vom Umspannwerk Einbeck-Markoldendorf eine neue, rund fünf Kilometer lange 20.000-Volt-Kabelleitung unter die Erde gelegt. Dank den Investitionen wird das Netz fit für die Zukunft gemacht. Das Erdkabel ist gegenüber Freileitungen unanfälliger gegen Störungen, deutlich belastbarer und auch für den weiteren Anschluss von Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien einspeisen, gerüstet.

»Die von den Erdkabeln gekreuzten Kreisstraßen werden dabei nicht aufgerissen, sondern mit Hilfe eines speziellen Bohr- und Spülverfahrens unterkreuzt«, erklärt der zuständige E.on Mitte-Projektleiter Ralf Lüdecke (links), der das Bauvorhaben zusammen mit dem Regiomeister Uwe Henneberg und der ortsansässigen Firma Schuchart Tief- und Straßenbau umsetzt. Die Modernisierung des Stromnetzes erfolgt in Abstimmung mit Dassels Bürgermeister Gerhard Melching (rechts) und Bauamtsleiter Volker Fuchs. Sie begrüßten den Ausbau des Netzes: »Auf diese Weise wird das Netz der Stadt gestärkt, in die Sicherheit der Versorgung und den künftigen Ausbau von Anlagen aus erneuerbaren Energien investiert.«sts