Lauenberger Ukraine-Hilfe läuft auf vollen Touren

Lauenberg. Seit dem ersten Treffen der Lauenberger Ukraine-Hilfe vor etwas mehr als einer Woche ist bereits sehr viel Erfreuliches passiert. So sind den Aufruf um Sach- wie auch Geldspenden viele Bewohner des Ortes wie auch aus den umliegenden Ortschaften gefolgt, wofür an dieser Stelle bereits ein großer Dank ausgesprochen werden soll.

Die Sachspenden konnten an zwei Tagen an zentraler Stelle im Ort abgegeben werden, wo sie von Helfern sortiert, in Kartons verpackt und auch in polnischer Sprache beschriftet wurden. Vollgepackt mit diesen Spenden sind am vergangenen Sonnabend dann insgesamt vier Personen mit zwei Kleinbussen Richtung Polen gefahren, um in Verbindung mit dortigen Kontaktpersonen diese Spenden zu übergeben. Eine Mitfahrerin schrieb hierzu per WhatsApp sichtlich bewegt unter anderem: »Wir wurden herzlich begrüßt und sehr für unsere Aktion gelobt. Wir waren die Ersten, die ihr Spenden Kartons in der polnischen Landessprache beschriftet hatten. Das war eine große Erleichterung.« Nachdem man einen Teil der Spenden in Woislawice verteilt hatte, ging es anschließend weiter nach Chelm, wo aktuell um die rund 4.000 Flüchtlinge untergebracht sind. Durch weitere Kurznachrichten wurden und werden die Mitglieder der Lauenberger Ukraine-Hilfe auch weiterhin auf dem Stand der Dinge gebracht. Währenddessen ging es in Lauenberg auch mit den Aktionen weiter. In einem zweiten Treffen der großen Gruppe – jeweils unter Einhaltung der zu beachtenden Corona-Auflagen – stellten die vier gebildeten Unterarbeitsgruppen ihre ersten Ergebnisse vor.

Auch hier zeigte sich eine erfreulich große Aktivität und Solidarität. Zudem gab es am vergangenen Sonntag dann ein Kuchenbuffet, aus dessen Erlös die Aktion weitere Unterstützung findet. Dabei kann man dieses Kuchenbuffet mit den Worten »Wahnsinn« und »überwältigend« beschreiben – zunächst einmal für die Bereitschaft zur Kuchenspende für diese Aktion. Es gab ein mehr als reichhaltiges Angebot in den unterschiedlichsten (Geschmacks-)­Arten. Der Zuspruch der Menschen aus Lauenberg und den umliegenden Ortschaften setze dieser Aktion dann noch die »positive« Krone auf! Bereits nach rund einer Stunde war von dem reichhaltigen Angebot kaum noch was vorhanden. Gleiches galt auch die Außenstelle am Lauenberger Sportplatz, wo das Fußballheimspiel auch für diese Aktion mit genutzt wurde, so dass man auch dort Kuchen abholen konnte.

Dabei wurde kein Geld kassiert, jeder gab das, was er meinte, konnte beziehungsweise wollte. Und dass die Menschen gerne helfen und diese Aktion unterstützen wollten, wurde dann in den aufgestellten Spendenboxen mehr als deutlich. Auch hierfür gilt ein ganz großer Dank. Wer sich über die Aktivitäten weiter informieren möchte, der kann die eigens hierfür ins Leben gerufene Homepage www.lauenberg-ukraine-hilfe.de aufrufen. Personen, die diese Aktion auch noch gerne mit unterstützen möchte (als Helfer oder Spender), können sich an den stellvertretenden Ortsbürgermeister Marcel Müller wenden.oh

Dassel

Hochwasser stand im Mittelpunkt