Saft aus eigenen Äpfeln genießen

Hunnesrück. »Hol’ dir dein Obst ins Glas«, dazu laden vom Einbecker Mostwerk drei Generationen der Familie Kappey mit Siegfried (links), Stefan (Dritter von links) und Paul-Ferdinand sowie Leonard Henniges (Zweiter von links) ein. Bei ihnen können Interessierte Äpfel, Birnen und Quitten seit einigen Jahren aus dem eigenen Garten vermosten. Heimische Qualität stärker in den Fokus zu rücken, das wollen immer mehr.

Mit großer Vorfreude genießen Menschen Saft aus ihren Äpfeln wie die Familien Junker und Gebel aus Edesheim (Foto). Zu Beginn des Prozesses schütten Mitarbeiter oder Anlieferer das Obst auf einen Rost, um verfallene Früchte auszusortieren. Anschließend werden die Früchte gewaschen, gepresst und gefiltert sowie in bereitgestellten Tanks gesammelt. Haltbarkeit kommt durch das Erhitzen. Mindestens ein Jahr ist der Saft genießbar aus den Beuteln mit drei, fünf oder zehn Litern Inhalt; geöffnet drei bis vier Wochen.

In den vergangenen Jahren war das Apfelfest im Gestütspark in Hunnesrück immer ein beliebter Anlaufpunkt, so Siegfried Kappey, 2020 kann man es nicht in üblicher Form durchführen. Leckere Angebote mit Essen und Trinken fallen aus, das Mosten aber nicht.

Am Sonnabend und Sonntag, 3. und 4. Oktober, können Interessierte jeweils von 9 bis 16.30 Uhr ihre Äpfel zum leckeren Saft pressen lassen. Dies ist nur nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 925317, Mail info@einbecker-mostwerk.de, möglich, betonte Siegfried Kappey. Erwerben kann man zudem Apfelsaft aus der Region. Angeboten wird er von kostbaren Äpfeln aus der Region. »Hol’ dir dein Obst ins Glas«, dazu wird eingeladen.mru

Dassel

Filmfestival: Holocaust als thematischer Rahmen

Zwei Stationen in Dassel