Anders als bisher

Neues Angebot in der Beratungsstelle startet im November

Joachim Voges vom Arbeitskreis Christliche Sozialarbeit, Gestalttherapeutin Friederike Heinze und Gottfried Rabenau, Pfarrer in Rente, haben ein neues Angebot konzipiert, bei dem veränderungswillige Menschen unterstützt werden.

Einbeck. Die Gestaltung des eigenen Lebensweges ist nicht immer einfach, manchmal sind Veränderungen notwendig. Die Beratungsstelle in Lebens- und Beziehungsfragen will mit einem neuen Angebot unterstützend begleiten: Unter der Überschrift »Anders als bisher! – Wozu, weshalb, warum... miteinander Schritte der Veränderungen gehen« können sich Interessierte an sieben Abenden dieser Herausforderung stellen. Friederike Heinze, Gestalt­therapeutin und Transaktionsanalytikerin, und Gottfried Rabenau, Pastor und Personalentwickler im Ruhestand, werden die Gruppe, die maximal aus zwölf Personen besteht, begleiten.

Die Reihe startet am 21. November mit dem ersten Schritt, der Abend steht unter dem The­ma »Ich fange an«, weiter geht es am 11. Dezember mit »Wie fühlt sich das an?«, am 9. Januar mit »Was treibt mich an?«, am 27. Januar mit »Wer oder was gehört zu mir?«, am 19. Februar mit »Was lasse ich los und was will ich be­halten?«, am 5. März mit »Ich gehe über die ­Brücke« und abschließend am 23. März »... und ich gehe weiter«. Treffen ist jeweils von 18.30 bis 20 Uhr in den Räumen in der Papenstraße 1.

Seit rund einem halben Jahr sind Heinze und Rabenau für die Beratungsstelle tätig. Friederike Heinze hat seit 2002 eine eigene Praxis, seit 2012 ist die 58-Jährige in Hildesheim ansässig und hilft als Transaktions­analytikerin Menschen bei Veränderungsprozessen. Der gebürtige Wiener Gottfried Rabenau war acht Jahre lang Landesjugendpastor und hat sich weitergebildet im Bereich Personalentwicklung. ­Konfliktmanagement und »den Menschen zuhören« liegt dem im Großraum Hannover ansässigen 62-Jährigen am Herzen.

Die Leitung der Reihe hat Friederike Heinze, sie stellt heraus, dass das Thema ganz offen sei. Die Veränderungen könnten sich auf Beruf, Partnerschaft oder das Leben allgemein beziehen. Willkommen seien Menschen, die sich verändern und sich dabei Unterstützung holen wollen. Man wolle Mut machen und die Menschen begleiten, sich zu entwickeln, ergänzt Rabenau. Es werde nicht referiert, vielmehr gehe es um die Entwicklungs- und Wachstumsprozesse der Gruppe.

Seit 1999 gibt es die Beratungsstelle in Lebens- und Beziehungsfragen in der Papen­straße, Träger ist der Arbeitskreis für christ­liche Sozialarbeit unter fördernder Obhut der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde. Mediation, Suchtberatung, Supervision, Organisationsentwicklung oder Coaching ist hier möglich. Neben Gruppenangeboten gibt es Kurse wie »Frauen in und nach Trennung«, die Klientel kommt aus der Region. Schwerpunkt sind Einzel- und Paarberatung. Geplant ist am 22. November auch wieder ein Candle-Light-Dinner für Paare.

Wie Joachim Voges vom ACE-Kreis erläuterte, gebe es den Grundsatz, dass keine Beratung aus finanziellen Gründen ausfallen solle. »Wir gehen von einem Tauschgeschäft aus«. Bezahlt werde, was möglich sei. Gerne werden aus diesem Grund auch Spenden angenommen, die auf das Konto DE45 2625 1425 0009 1025 00 eingezahlt werden können.

Anmeldeschluss für die neue Reihe ist Montag, 18. November, eine Gebühr wird erhoben. Anmeldungen werden unter der Nummer 999770 oder unter beratungsstelle@acs-einbeck.de angenommen.sts

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