Fassade wird saniert

Förderverein Alte Synagoge: Weitere Instandsetzung in Auftrag gegeben

Der Vorsitzende des Fördervereins Alte Synagoge, Frank Bertram, sowie die Vorstandsmitglieder Elke Alex, Margarete Voges und Joachim Voges (von rechts) freuen sich, dass die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes mit der Instandsetzung der Fassade fortgesetzt werden kann.

Das Gerüst steht, in den nächsten Wochen haben die Handwerker auf dem Gelände der Alten Synagoge in Einbeck wieder das Sagen: Der Förderverein kann in diesem Sommer die Fassade des 200 Jahre alten denkmalgeschützten Fachwerkgebäudes in der Baustraße sanieren lassen. Die Außenhülle wird damit wetterfest gemacht.

Einbeck. Die Alte Synagoge in der Baustraße ist eines der letzten Zeugnisse jüdischen Lebens in Einbeck. Die Kosten für die Arbeiten in Höhe von kalkulierten insgesamt rund 64.000 Euro werden vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege mit 45.000 Euro und von der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim mit 19.000 Euro getragen. »Dafür sind wir sehr dankbar«, sagte Förderverein-Vorsitzender Frank Bertram.

Die Kultur- und Denkmalstiftung hat sich bereits einmal an früheren Arbeiten beteiligt; das Niedersächsische Landesamt ist zum ersten Mal als großer Förderer dabei. »Wir schaffen mit der Alten Synagoge einen Ort der Begegnung und des offenen Dialogs, der jetzt eine sanierte Außenfassade bekommt«, so der Vorsitzende.

Der Bauabschnitt erfolgt wie bislang in enger, fachlich konstruktiver Abstimmung mit der Denkmalbehörde Stadt Einbeck, die das Projekt seit Beginn positiv und kooperativ begleitet. Ziel ist es, dafür Sorge zu tragen, dass das Hauptgebäude eine wetterfeste Gebäudehülle erhält. Das vom Förderverein beauftragte Ingenieurbüro Mathias Cortnum aus Strodthagen koordiniert alle Arbeiten.

Beauftragt sind nach einer beschränkten Ausschreibung drei regionale Handwerksunternehmen: Der Malerbetrieb Hinkelmann wird die Holzkonstruktion sandstrahlen und freilegen, die Gefache und die Holzkonstruktion streichen. Über die Farbgebung wird sich der Vorstand noch mit der Denkmalpflege abstimmen. Die Zimmerei Markoldendorfer Holzbau wird erforderlichenfalls Holzbauteile ertüchtigen.

Die Firma Mattern ist beauftragt, nicht haftende Gefache freizulegen, den Gebäudesockel aufzuarbeiten und die Gefache zu verputzen. Hinzu kommen noch Tischlerarbeiten für die drei Außentüren, die Ausschreibung dafür erfolgt in den nächsten Wochen.

Bis zum Denkmal!Kunst KunstDenkmal!-Festival (DKKD), das am 29. September beginnt und in das die Alte Synagoge als ein zentraler Veranstaltungsort eingebunden ist, soll das Vorhaben beendet sein: »Wir sind guter Dinge, dass wir unsere Türen rechtzeitig dafür öffnen können.«

Wie es im kommenden Jahr mit der Sanierung im Detail weitergeht, wird der Vorstand des Fördervereins im August im Rahmen einer Vorstandsklausur besprechen. Thema wird unter anderem die Innenraumgestaltung sein. Dafür werden auch externe Fachleute eingeladen, beispielsweise Dr. Thomas Kellmann vom Landesamt für Denkmalpflege sowie Architekt Mathias Cortnum. Mehr Informationen über das Vorhaben gibt es unter www.alte-synagoge-einbeck.de.oh/ek



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