Majestäten spenden (rotes) Blut beim DRK Einbeck

Einbeck. »Ein Hammer-Ergebnis!« freute sich der Leiter des Jugendgästehauses »Henry Dunant«, Jan Störmer (rechts), über die Teilnehmerzahlen bei der jüngsten Blutspende des Ortsvereins Einbeck des Deutschen Roten Kreuzes: 243 Spender haben während der zwei Tage auf einer der Spenderliegen Platz genommen, 132 am Dienstag und 111 am Mittwoch. Vom Start weg war im karnevalistisch geschmückten Haus eine Menge los.

Das Prinzenpaar der Gesellschaft der Karnevalsfreunde Einbeck, Prinz Claus III. & Prinzessin Bianca I., hatte die Schirmherrschaft über den Termin übernommen. Beide sind erfahrene und langjährige Blutspender, Prinz Claus III. war schon mehr als 50 Mal dabei, und auch Prinzessin Bianca hat bereits viele Stempel im Blutspendepass. Intensiv haben beide im Vorfeld für diese »närrische Blutspende« geworben, unter anderem im vollen Ornat am Sonnabendvormittag auf dem Einbecker Marktplatz.

»Für uns als Blutspender ist das eine Ehrensache«, stellten beide fest, und auch ihr Gefolge konnten sie von der Notwendigkeit überzeugen, auf diese Weise anderen zu helfen, worüber sich die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Einbeck, Margrit Cludius-Brandt (links) sehr freute. Routiniert wurden die Spender vom Team des Blutspendedienstes aus Springe sowie von den Ehrenamtlichen vor Ort betreut. Als Überraschung hatte sich der DRK-Ortsverein Einbeck im Vorfeld bereiterklärt, für jeden Blutspender 1,11 Euro für die Jugendarbeit der Gesellschaft der Karnevalsfreunde Einbeck zu spenden. Knapp 270 Euro sind somit zusammengekommen.

Besonders beeindruckt von der karnevalistischen Aktion war Karsten Harmening aus Seesen, Gebietsreferent des DRK: »Das Blut der Majestäten ist ja tatsächlich rot und nicht blau«, lachte er. »Eine solche Spende habe ich so noch nicht erlebt, das ist eine ganz tolle Unterstützung. Hier wird viel auf die Beine gestellt.«

Blutspenden würden beim DRK im Jahresverlauf leider immer mal wieder Mangelware: »Viele treue Spender sind kontinuierlich für uns da«, betonte er, aber zuweilen sei es doch schwierig, sie sowie auch neue Spender zu mobilisieren. Die Grippewelle, Feiertage oder Ferienzeiten machten sich da bemerkbar. Umso lobenswerter sei es, wenn sich die Ehrenamtlichen vor Ort so stark engagierten. Die Blutspende mit närrischer Begleitung zur Karnevalszeit gibt es seit 2010 – damals eine Idee von Jan Störmer, der in der Session 2009/2010 Prinz in Einbeck war. Wenn es zeitlich mit den Terminen des Blutspendedienstes passt, werden also zum Spenden gern die Narrenkappen aufgesetzt und die Orden angelegt.ek

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