Musik und mysteriöse Ermittlungen im »Dead Body Inn«

»Goethe lädt ein«: Musik und Theater / Akteure zeigen rundes Programm und erhalten dafür viel Applaus vom Publikum

Wie vielfältig Schulleben sein kann, bewies die Goetheschule einmal mehr mit einer Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Goethe lädt ein«. Die musikalischen und darstellerischen Leistungen der Schüler verschiedener Jahrgangsstufen wurden jetzt mit viel Applaus von den Zuschauern quittiert.

Einbeck. Dass man eine ganze Klasse zum Flöten motivieren kann, bewies Klaus Klapp-roth, der mit der 6k1 »Freude schöner Götterfunken« eingeübt hatte. »Wer hat Angst vor Dracula?« wurde durch Vampir Patrick lustig in Szene gesetzt. Für jazzige Klänge sorgte die Trompeten-AG mit Niklas Bohne, Marios Spanakakis und Pierre Owtschinikow unter der Leitung von Martinas Klimkeit. Mit Geigen- und Klavierklängen verzauberten Elias Pasche (Querflöte, Klavier) und Isabelle Grupe (Geige, Klavier) die Zuhörer.

Aus dem »High School Musical« spielten Finola Minta und Nele Sophie Pralle »Breaking free«. Rockiger wurde der Abend mit der Band-AG mit Yannik Sieburg, Timon Waldow, Jannis Schmidt, Nele Leitolf, Jessica Kalinowski, Lea Niehoff, Marlene Wenzig, Celine Plautz, Franziska Sowa und Melina Brinkmann unter der Leitung von Stephan Ohst und Tatjana Kusheva. Für »Pictures of you«, »Shut up and drive« und »Gives you hell« gab es viel Applaus. Die Band-AG intonierte dann noch »See you later, Alligator«, was der Chor der Schule und die 6k1 mit Rock’n’Roll noch unterstrichen.

»Wake me up when september ends« von Green Day zeigte der Musikkurs von Annett Steinberg mit Xylophonen und Metallophonen auf besondere Weise, und auch da sparte das Publikum nicht mit Applaus. Eigene kreative Ideen setzte »Silent Echoes«, die Band AG der Goetheschule, um. »Dust on the Doorknob« und »Empty Clip« mit Kai Liebscher, Sven Liebscher, Anna Schwingel, Emanuel Regenhardt und Kimberly Sauer zeugten von einfühlsamer Musikalität.

Den Abschluss des musikalischen Teils bildete die Haiti-Version von »We are the world«, gesungen vom Chor, vom Musikkurs und Schülern der sechsten Klasse. Gesa Werner mit Querflöte und Merle Krüger sowie Jana Traupe als Rapperinnen sorgten für eine ansprechende Version des Titels. Durch den Abend führten souverän Gesa Werner und Karl Frederik Freter.

Mit »Oha, eine Leiche« unterhielt die Theater AG unter der Leitung von Klaus Klapproth die Zuschauer aufs Beste: Große Ermittlerstars der Krimigeschichte gaben sich im »Dead Body Inn« genauso ihr Stelldichein wie stümperhafte Ermittler und nervöse Zimmermädchen: Das Gaunerpaar Henry und Harriet hat zum ersten Mal in seiner Karriere den Raub eines wertvollen Gemäldes vollbracht. Doch will das Glück des sowieso vom Pech verfolgten Paares nicht lange anhalten, denn plötzlich heißt es: »Oha, eine Leiche!«. Nun macht ihnen nicht nur die herrenlose Leiche zu schaffen, sondern ihnen sind auch noch ihre ehemaligen Komplizen Jim und Jackie auf den Fersen, die ihren Teil der Beute haben wollen. Zu allem Überfluss werden sie von gleich mehreren hartnäckigen Inspek-toren verdächtigt, die versuchen, den Mordfall unter allen Umständen aufzuklären.

Die mordlustige Krimi-Komödie nimmt ihren Lauf, und los geht es mit viel Witz und Humor auf die Suche nach dem Täter. Jedoch erweist sich diese Suche schwieriger als geplant; eine ganze Pension steht unter Verdacht. Am Ende aber war – wie immer – der Gärtner der Mörder.

»Oha, eine Leiche« hatte alle Zutaten, die eine britische Krimi-Komödie ausmachen. Da fehlten weder Miss Marple noch Sherlock Holmes, aber auch Herkules Poirot war mit von der Partie. Der Funke sprang über – das Publikum lachte und spendete viel Beifall für den Wortwitz und die spielfreudigen Akteure: Nele Huntemann, Franziska Gabriel, Isabelle Blumenberg, Lena Grocholl, Maike Dammann, Pervin Altan, Janik Sandvoß, Fiona Linne, Magdalena Kampa, Theresia Habermann, Julia Richter, Sascha Behrens, Laura Mose, Hendrike Schellien, Lea Wilhelm und Hanna Kröß. Für die Technik zuständig waren diesmal Eike Sprecher, Felix Albrecht, Fabian Martin und Moritz Brödner. sts

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