Regelmäßiger Radikal-Schnitt für die Linden am Bürgermeisterwall ausgeführt

Einbeck. Der freie Blick in den blauen Winterhimmel wird derzeit möglich am Bürgermeisterwall: Mitarbeiter des Kommunalen Bauhofes haben hier in den vergangenen Tagen die Lindenbäume, die den Straßenzug prägen, kräftig beschnitten. Alle fünf Jahre ist eine solche Aktion fällig.

Berichten zufolge sollen die Linden erstmals in den 30er Jahren soweit heruntergeschnitten worden sein, berichtet Stadtgartenmeister Hermann Kempf. Das bedeutete dann gleichzeitig, dass regelmäßige starke Rückschnitte notwendig sind; ansonsten besteht die Gefahr, dass die Bäume im Kopfbereich auseinanderbrechen, weil sie zu groß werden oder weil Krankheitskeime eindringen. Nachdem im vergangenen Jahr die Linden am Teichenweg oderhalb der Rabbethgestraße in ähnlicher Weise gekappt wurden, war jetzt also der Bürgermeisterwall turnusmäßig an der Reihe.

Der Zustand der Bäume sei noch recht gut, urteilte der Stadtgartenmeister nach der Maßnahme. Lediglich im unteren Abschnitt zwischen Grimsehlstraße und Altendorfer Tor gebe es einen trockenen und zwei halbtrockene Bäume; der Schattenwurf der angrenzenden hohen Bepflanzung dort tue ihnen nicht gut. Die nun gestutzten Bäume werden schon bald wieder austreiben, immerhin 30 bis 50 Zentimeter könnten es in diesem Jahr noch werden, so dass der derzeitige »kahle« Eindruck sich damit relativieren dürfte. Das Schnittgut wurde gleich vor Ort geschreddert, aufgeladen und mitgenommen. ek

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