Sachstand bei Projekten: Viel geschafft, viel angeschoben

Einbeck. Über den aktuellen Stand bei laufenden Projekten hat der Sachgebietsleiter Straßen- und Grünflächenmanagement, Thomas Kreykenbohm, im Ausschuss für Umwelt, Energie und Bau berichtet. Neu gestaltet wird die Parkanlage Bäckerwall. An die Nordseite wurde der Bodenaushub von der Multifunktionshalle gebracht, damit wird das Gelände modelliert. Es erfolgt auch noch eine Möblierung. Im Herbst soll sie ausgeschrieben werden. Die Kosten belaufen sich auf 25.000 Euro. Für das Wissensquartier wird jetzt ein Bauantrag gestellt, danach erfolgt die Ausschreibung. Er rechne damit, so Kreykenbohm, dass man im frühen Frühjahr mit dem Vorhaben beginnen könne. Für den zweiten Bauabschnitt laufe ein Architekturwettbewerb an.
Beim künftigen Baugebiet am Deinerlindenweg wird als nächstes die Räumung der Gärtnerei stattfinden. Die Ausschreibung dazu läuft bereits; im Dezember soll der Abbruch beginnen.

Bei der Sanierung des Alten Rathauses gibt es Vorplanungen für die Umgestaltung von Keller und Erdgeschoss. Weitere Planaufträge sind erteilt worden, ein beauftragtes Büro arbeitet daran. Für die Elektroanlagen für die Grundschulen Kreiensen und Greene erfolgen die Ausschreibungen noch in diesem Jahr, die Ausführung soll 2020 kommen. Für die geplante Sanierung des Bürgerhauses in Kreiensen ist ein neuer Antrag gestellt worden.
Für den Spielplatz in der Baulücke in der Langen Brücke hat die Stadt 2019 eine Spende erhalten, der zweite Teil soll 2020 kommen. Die Planung für das Vorhaben ist fertig, die Ausschreibung für die Geräte könnte anlaufen.

Am Neustädter Kirchplatz soll der Abbruch der vorhandenen Gebäude noch in diesem Jahr erfolgen. Man sei da aber, so Thomas Kreykenbohm, etwas in Verzug, denn die Trafostation, die die Stadtwerke verlegen müssten, werde erst im Januar geliefert. Man könne aber noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen. Im Frühjahr sollen die Ausschreibungen für 2020 ausgeschrieben werden. Danach ist die Gestaltung des Platzes vorgesehen.

Die energetische Sanierung der Grundschule Auf dem Berge in Wenzen soll, nachdem der Erhalt der Schule für die nächsten Jahre nach dem Schulentwicklungsplan gesichert ist, nun erfolgen. 200.000 Euro sind dafür im kommenden Jahre eingeplant. Insbesondere geht es dabei um das Dach der Turnhalle.

Für die Sanierung der Lehmmauer im Amtspark in Greene wird ein neuer Förderantrag gestellt. Zwar habe es bereits einen Förderbescheid gegeben, erinnerte Kreykenbohm; man habe allerdings im vorgegebenen zeitlichen Rahmen nicht bauen können, so dass man nun – mit einem neuen Bescheid – im Frühjahr mit den Arbeiten beginnen werde.

Noch weitere Themen standen auf der umfangreichen Liste: Man habe viel geschafft, was bemerkenswert sei, auch angesichts der Personalknappheit im Fachbereich. Der Ausschussvorsitzende Willi Teutsch, CDU, lobte, dass gerade auch viel für die Dörfer getan wurde.
Bei Investitionen und Sondermaßnahmen könne man die Mittel übertragen, kündigte Kämmerin Brigitte Hankel an; es werde also nichts gestrichen. Eine Ausnahme sei allerdings die Sanierung des Abwasserkanals der Einbecker Feuerwache. Da brauche man vermutlich einen Neubau der Halle. Man habe aber, räumte sie ein, einen Umsetzungsstau.

Ob man den Hochwasserschutz »begraben« habe, fragte Willi Teutsch nach. Linienschutz sei zu teuer; vielleicht sollte man wieder Gespräche mit Dassel aufnehmen. Man müsse Hochwasser dort zurückhalten, wo es entstehe. Linienschutz, stimmte Rolf Hojnatzki, SPD, zu, wäre nur eine Maßnahme für die Kernstadt, bei einem Millionen-Aufwand, der nicht zu verantworten wäre. Ein neues Förderprogramm des Landes setze darauf, dass Kosten-Nutzen stimme – nur Linienschutz erfülle allerdings dieses Kriterium, dämpfte Thomas Kreykenbohm Erwartungen zu diesem Programm. Der Eigenanteil der Stadt würde bei 2,4 Millionen Euro liegen. Willi Teutsch regte an, das Thema weiter zu verfolgen. Man dürfe nicht in die Lage kommen, dass man vor erheblichen Schäden stehe und sich Untätigkeit vorwerfen lassen müsse. Man müsse deutlich machen, dass es ein nachhaltiges Interesse gebe.ek

Anders als bisher

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