Stellvertreter-Neuwahl

»Saboteur von innen« – aber Fraktion arbeitet »gut«

Einbeck. Schwieriger als gedacht war die Wahl der neuen stellvertretenden Bürgermeisterin Anne Trybuhl, FDP. Die Mehrheitsgruppe aus CDU, FDP und Grünen brachte ihre Stimmen nicht geschlossen zusammen (»EM« berichtete). »Es gibt offenbar einen Feigling, der es nur schafft, in geheimer Wahl sein Mütchen zu kühlen«, kommentierte Fraktionsvorsitzender und Gruppensprecher Dirk Ebrecht, CDU, die Abstimmung. »Aber die politische Arbeit unserer Fraktion funktioniert sehr gut.

Deswegen ist klar: Die Mehrheitsgruppe widersteht Angriffen von außen ebenso wie einem Saboteur von innen«, so Ebrecht in seiner Stellungnahme. »Die Gruppe ist keine Einheit, sie hat es nicht geschafft, ihre Kandidatin durchzubringen«, sagte Margrit Cludius-Brandt, SPD.

Das zeige, dass der Mehrheit der politische Geschlossenheit fehle. Die SPD habe eigentlich nicht vorgehabt, einen eigenen Kandidaten aufzustellen. Erst bei dem wackeligen Ergebnis des ersten Wahlgangs habe sie sich dazu entschlossen. »Wenn’s drauf ankommt, können wir zusammenstehen«, freute sie sich über das Ergebnis für Alexander Kloss. ek

Der Finger ist ab und dann?

EU-Wahl: So wählte Bad Gandersheim