Umzug des Weinhauses Jörns war richtiger Schritt

Einbeck. In diese Jahreszeit passen gut leichte, fruchtige Weißweine, aber auch der französische Aperitif Pompelle ist eine Alternative: Die Beratung wird im Weinhaus Jörns großgeschrieben. Seit fast sechs Wochen ist das renommierte Weinhaus an der Saalfeldstraße 1 zu finden. In bewährter Qualität findet der Kunde hier leckere Weine, aromatischen Tee, Feinkost und Präsente. Auch die Produkte aus der Gewürz- und Spirituosenmanufaktur »Einbecker Jung« sind hier erhältlich.

Das Haus in der Marktstraße, in dem das Fachgeschäft bisher angesiedelt war, wurde verkauft, und so machte sich Jörns auf die Suche nach einem neuen Standort, gefunden hat er ihn »zwischen Marktkauf und Aldi«. Im einstigen Matratzen-Discounter hat Jörns nun »ideale Bedingungen«, sein Warensortiment zu präsentieren.

Das Weinhaus kann am neuen Standort alle behördlichen Auflagen erfüllen für seine beliebten Veranstaltungen wie Gin-, Whiskey- oder Rum-Seminare, Wein-Verkostungen, Genuss-Abende oder die Veranstaltungsreihe »Einbeck lacht«. Immerhin mehr als 100 Veranstaltungen im Jahr stehen auf dem Programm – zurzeit ist dies natürlich wegen der Auflagen zur Corona-Pandemie nicht möglich. Aber, verrät Jörns, für »Einbeck lacht« habe man im September bereits »außergewöhn­liche Locations« gefunden.

Das Ende der 1980er Jahre erbaute Gebäude, das damals eine Diskothek beherbergte, verfüge über sanitäre Anlagen, die nun komplett saniert und bei Veranstaltungen nutzbar sind. »Der nächste Step ist die Gastronomie-Lizenz«, so Jörns. »Für uns war der Umzug der richtige Schritt«, sagt Jörns.

Im neuen Gebäude könne man besser agieren, der Backoffice-Bereich ist auch auf die Bedürfnisse des Weinhauses zugeschnitten. Leichten Herzens habe er die Innenstadt nicht verlassen, und so kritisiert er in diesem Zusammenhang die Stadtverwaltung, die Einzelhändler seiner Meinung nach nicht genügend unterstütze.

Das neue Ladenlokal umfasst rund 200 Quadratmeter und vor der Tür viele Parkplätze. Die vergangenen Wochen haben ihm deutlich gemacht, wie bedeutsam gerade die Stellplätze seien. »Die Frequenz hier ist deutlich besser als in der Innenstadt«, freut sich der Weinhändler. Und so konnte er bereits sein Personal aufstocken, das sich freut, die Kunden in heller Atmosphäre begrüßen und beraten zu können.sts

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