Weniger Beteiligte, trotzdem ein gutes Ergebnis

Etwa 200 Sammler aus Einbecker Schulen und Kindergärten nahmen an der Aktion »Einbeck putzt sich« teil

In zwei Teams widmeten sich die 5b und c der Löns-Realschule dem Bereich südlich der Pestalozzischule.

»Trotz geringerer Beteiligung konnte in Einbeck wieder eine Menge Müll gesammelt werden«, berichtete Klaus Weinreis, Stadt­förster und Organisator der Aktion »Einbeck putzt sich«. Leider seien die Goetheschule, die Geschwister-Scholl-Schule und die Pestalozzischule dieses Mal nicht dabei gewesen.

Einbeck. Gesammelt wurde wieder im zentralen Stadtgebiet, in Grünanlagen, in Naturbereichen sowie auf Straßen und Gehwegen. Dazu wurden die jungen Sammler mit Handschuhen, Zangen, Müllsäcken und Eimern ausgestattet, bevor sie in den Arealen, die Weinreis vorab festlegte, auf Säuberungs-Tour gingen.

Die elfte Klasse der Fachoberschule Gestaltung der BBS Einbeck zog mit 16 Schülern durch die südlichen Stadtgebiete und deckte einen großen Bereich um Kaufland, McDonalds, den Festplatz an der Twetge sowie die Altendorfer Straße und den PS.SPEICHER ab. Neben viel Plastikmüll konnten auch ungewöhnlichere Gegenstände wie ein Messer und eine Felge gefunden werden. »Die Vegetation hat uns dieses Mal das Leben etwas schwerer gemacht«, verriet Peter Ermoneit, Lehrer der BBS. Weil viele Teile der Grünanlagen schon dicht bewachsen waren, sei es nicht immer einfach gewesen, den Müll im Dickicht zu ent­decken.

46 Schüler der Klassen 5b und c der Löns-Realschule nahmen sich des Bereichs südlich der Pestalozzischule an, wobei sie schon auf dem Weg zu ihrem Sammelplatz für Sauberkeit sorgten. Die begleitenden Lehrkräfte, Carina Pygoch und Vita Holtschulte, gingen in zwei Teams Richtung Innenstadt, um einen größeren Bereich abdecken zu können.

»Schmutz-Beute« teilweise unfassbar

»Unfassbar viele Zigarettenstummel und leere Flachmänner auf Spielplätzen«, waren laut Sabine Dreyer-Goltsche, Lehrerin der IGS Einbeck, der wesentliche Anteil ihrer »Beute«. Der Bereich am jüdischen Friedhof in der Rabbethgestraße war besonders stark verschmutzt. Der gesamte fünfte Jahrgang der IGS sowie Lehrerin Mareike Ziwitzka haben sich um den Bereich nordöstlich der Innenstadt gekümmert.
... auch die Jüngsten wieder dabei

Besonders freute sich Weinreis über die Initiative von fünf Goetheschülerinnen, die sich in zwei Freistunden an der Sammelaktion beteiligten. Auch das Pädagogisch-Therapeutische Zentrum (PTZ) und der Kindergarten Regen­bogen haben wieder mitgemacht und einige gefüllte Müllsäcke abliefern können.

Im Ergebnis lagen etwa 20 Säcke auf der Ladefläche für den Abtransport auf der Pritsche. »Das ist zwar weniger als beim letzten Mal, soweit ich es gesehen habe, sind aber alle Plätze sauber geworden«, sagte Holger Metzger vom Kommunalen Bauhof der Stadt Einbeck. Er habe den Eindruck, dass es insgesamt in der Stadt weniger Müll gebe als in den vergangenen Jahren.

Dank an fleißige Gruppen und Sponsoren

Zum Abschluss bekamen die Gruppen ihre verdiente Belohnung in Form von Getränken und Snacks, die sie nach getaner Arbeit verspeisen konnten. »Einbeck putzt sich« wurde erneut von vielen Sponsoren unterstützt. Die KWS SAAT SE, die Volksbank in Einbeck, die Sparkasse Einbeck, Kaufland, die Bäckerei Biel, das Einbecker Brauhaus und die Firma Kurt König halfen der Aktion mit Geld- und Sachspenden.kw

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