Zweiter Gießkannenbaum auf dem Friedhof

Einbeck. Gerade in trockenen Sommern kann die Grabpflege für ältere Menschen beschwerlich sein, schließlich müssen die Blumen gewässert werden. Seite zwei Jahren gibt es einen sogenannten Gießkannenbaum auf dem Einbecker Zentralfriedhof, der sehr gut angenommen werde, erklärte Abteilungsleiter Torsten Küster (Zweiter von links).

Mit der Bitte um einen zweiten Gießkannenständer hat er sich an den Einbecker Seniorenrat gewendet. Der Seniorenrat freute sich, dass die Volksbank Einbeck das Vorhaben möglich gemacht und als Sponsor unterstützt hat. Immerhin rund 800 Euro kostet der Baum samt Aufbau. Hein-Peter Balshüsemann (Mitte), Vorsitzender des Seniorenrates, und Paul Zaft (Zweiter von rechts) vom Seniorenrat, haben nun der Volksbank - vertreten durch Vorstand Andreas Wobst (links) und Michael Pankalla, Leiter Privatkunden Marktbereich Süd (rechts) - für die Unterstützung ausdrücklich gedankt.

Es sei wichtig, ältere Menschen zu unterstützen und ihnen langes Wasserschleppen bei der Grabpflege zu ersparen, betonte Wobst: »Das haben wir gerne unterstützt.« Mit dem ersten Gießkannenständer habe man gute Erfahrungen gemacht, berichtete Küster. Je acht Kannen hängen an einem Ständer, mittels Chip oder Ein-Euro-Stück kann man sich eine Kanne nehmen. Bisher sei noch keine Gießkanne abhanden gekommen, so Küster weiter.

Mit den Ständern erreiche man, dass nicht mehr so viele Gießkannen in der Anlage herumliegen - bis zu 30 hat er bereits hinter einem Baum gefunden. Auch Torsten Küster, der sich nicht nur um den 15 Hektar großen Zentralfriedhof, sondern um insgesamt 43 Friedhöfe kümmert, bedankte sich bei der Volksbank. Der neue Gießkannenständer steht am Eingang zur Otto-Hahn-Straße.sts

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