Seniorenrat im Flecken Greene

Informationen von Ortsbürgermeister Frank-Dieter Pfefferkorn / Barrierekataster / Euroschlüssel

Über die aktuelle Situation im Flecken Greene berichtete Ortsbürgermeister Frank-Dieter Pfefferkorn im Heimatmuseum die Mitglieder des Einbecker Seniorenrates.

Greene. Im Rahmen der Sitzungen des Einbecker Seniorenrates im Bereich der ehemaligen Gemeinde Kreiensen trafen sich die Mitglieder am vergangenen Dienstag im Heimatmuseum des Fleckens Greene. Dazu konnte Vorsitzender Hein-Peter Balshüsemann Ortsbürgermeister Frank-Dieter Pfefferkorn, den stellvertretenden Vorsitzenden des örtlichen Heimatvereins Eberhard Völkel und Bürger begrüßen.

Aktuell im Flecken Greene

Üblich ist bei den Sitzungen, dass der jeweilige Ortsbürgermeister oder Ortsvorsteher einen Überblick über die aktuelle Situation im Ort gibt. Und da hatte Frank-Dieter Pfefferkorn eine breite Palette an Themen zu berichten.

Erfreulich sei, dass die Arztpraxis nach dem Ausscheiden von Dr. Rolf Holbe und Dietrich Kahle aus Altersgründen wieder besetzt werden konnte. Die Nachfolge hat Hannah Otunga übernommen. Auch eine Physiotherapiepraxis mit Nicholus Otunga ist eingerichtet worden. Die Wiederbesetzung der Arztpraxis sei auch unter dem Gesichtspunkt der Apotheke zu sehen.

Auch der Verbleib der Firma AGRAVIS im Ort sei von großer Bedeutung. Hier habe man die Straße, die den Markt vom Außengelände trennt, entwidmen und der Firma übertragen können.

Eine Lösung soll es im Bereich des Parkens am Seniorensitz Luhmühle geben. Dazu, so der Ortsbürgermeister, werde im Ortsrat ein Vorschlag diskutiert.
Ein Änderung ergibt sich an der Bushaltestelle im Steinweg. Hier soll eine behindertengerechte Pflasterung erfolgen. In diesem Zusammenhang ging Frank-Dieter Pfefferkorn auf die in der Vergangenheit erfolgten Maßnahmen Fußweg und bepflanzte Grünfläche ein, für die der Ortsrat erhebliche Mittel angespart und eingesetzt hatte.

Im Bereich der Vereine und Verbände haben alle Altersgruppen die Gelegenheit sich aktiv einzubinden.

Sehr wichtig ist nach den Worten des Ortsbürgermeisters der Erhalt der Haupt- und Realschule im Schulzentrum in Greene. Erfreut sei man über die Sanierung der Sporthalle durch den Landkreis, die auch für den Erhalt der Schule von großer Bedeutung ist. Aber auch das Hallenbad ist im Zusammenhang mit der Schule zu sehen. Ohne Schule gebe es kein Schulschwimmen, ein wichtiger Faktor für das Hallenbad, das vorbildlich vom Förderverein betrieben wird. Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Eberhard Völkel betonte, dass in jedem Jahr cirka 60 Kinder im Hallenbad schwimmen lernen.
Auch die Greener Burg profitiert vom Einsatz eines Fördervereins. Förderverein und Konjunkturmittel hätten zu wichtigen Sanierungsmaßnahmen beim Burgturm geführt. So seien auch neue Lampen installiert worden. 130.000 Euro wurden bei der Sanierung investiert, betonte der Ortsbürgermeister.
Abschließend dankte er dem Seniorenrat für die Sitzungspräsenz in den Ortsteilen, um dort direkt Probleme aufzunehmen.

Arbeit im Seniorenrat

Über ein Treffen der Arbeitsgemeinschaft Braunschweig/Senioren berichtete Vorsitzender Hein-Peter Balshüsemann. Zwei wichtige Themen hätten bei den Beratungen im Vordergrund gestanden: Pflegegesetz und Wohngeld. Alle Mitglieder des Einbecker Seniorenrates hatten die Unterlagen erhalten, um umfassend informiert zu sein.

Über ein Treffen der benachbarten Seniorenräte im Südbezirk berichtete Klaus Fröchtenicht. Hierbei handelt es sich um die Seniorenräte aus Einbeck, Delligsen, Northeim, Holzminden, Höxter und Lamspringe. Bei der letzten Sitzung in Lamspringe hatten die einzelnen Seniorenräte über ihre Schwerpunktaktionen berichtet. So über die Notfallkarte, die Notfallbox, Bürgerbus und Notrufbänke. Die unterschiedlichen Schwerpunkte, so der Vorsitzende, lägen unter anderem auch an den unterschiedlich vorhandenen finanziellen Mitteln.

188 Positionen sind in einem Barrierekataster aufgearbeitet worden. Dabei handelt es sich um Projekte, die von Menschen nicht erreicht werden könnten. Die Ergebnisse werden jetzt mit den entsprechenden Stellen besprochen und nach Lösungen gesucht.

Auf dem Zentralfriedhof in Einbeck ist eine Behindertentoilette eröffnet worden. Dazu gab es Erläuterungen durch Hein-Peter Balshüsemann. Der Zugang erfolgt über einen Euroschlüssel für Behindertentoiletten, der nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Ländern Europas an entsprechend eingerichteten Toiletten Zugang verschafft. Zum Erwerb des Euroschlüssels müssen eine 70-prozentige aG (außergewöhnliche Gehbehinderung) und ein Schwerbehindertenausweis vorhanden sein.

Behindertenparkplätze

Eine Einwohnerin wies auf die Probleme bei den Behindertenparkplätzen auf dem Bahnhof Kreiensen hin. Hier wird sich die Behindertenbeauftragte Renate Leuschner, die bei den Sitzungen anwesend ist, des Problems annehmen.

Einbecker Seniorenpreis

Auf einen wichtigen Termin wurde zum Abschluss der Sitzung hingewiesen. Am 28. November wird um 18 Uhr im Alten Rathaus der Seniorenpreis 2018 des Einbecker Seniorenrates verliehen. Der Vorstand würde sich über eine große Beteiligung der Bevölkerung freuen.ic