Schule ohne Rassismus

Haupt- und Realschule Kreiensen in Greene erhielt Auszeichnung

Über die Auszeichnung der Haupt- und Realschule freuen sich (von links) Schulleiter Sascha Schill, Lehrerin Judith Ließmann, Ortsbürgermeister Frank-Dieter Pfefferkorn (Pate und Ortsbürgermeister), Schüler und die Schülersprecherin Larissa Geese (rechts).

Greene. Eine besondere Auszeichnung erhielt jetzt die Haupt- und Realschule (HRS) Kreiensen in Greene. Landeskoordinator Dr. Peter Kaufmann vom Niedersächsischen Kultusministerium verlieh der Schule den Titel »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«. Damit gehört die HRS zu einem Netzwerk von 267 Schulen in Niedersachsen, die sich verpflichtet haben, bei jeder Art von Diskriminierung – insbesondere Rassismus mit Zivilcourage – einzugreifen. Die geschieht in der Schule und in ihrem Umfeld. Pate des Projektes ist Greenes Ortsbürgermeister Frank-Dieter Pfefferkorn.

Schülersprecherin Larissa Geese betonte, dass es ein besonderer Tag für die Schule sei, die Auszeichnung zu bekommen. Sie dankte den beteiligten Schülern für eine hervorragende Zusammenarbeit. Die Projekttage habe man allein geplant und durchgeführt. Schon bei den Vorbereitungsnachmittagen habe man viel Spaß gehabt – wie auch bei den Projekttagen mit den beteiligten Klassen. Sie dankte auch die Lehrerinnen Judith Ließmann und Nicole Eckermann, die man stets um Hilfe bitten konnte.

Schulleiter Sascha Schill zitierte den Dichter Johann Wolfgang von Goethe: »Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter.« Die HRS sei eine Schule, die Vielfalt zulasse. In den Klassen 5 bis 7 seien die Projekttage mit dem Thema »Mobbing« bereits gelaufen; in den Klassen 8 bis 10 werden sie zum Thema »Rassismus« durchgeführt. Zukünftig sollen weitere Projekte folgen.

Pfefferkorn begann seine Rede mit der Aussage »Rassismus tötet«. Man soll den Mut haben, zu handeln, wenn Menschen diskriminiert, gemobbt oder schlecht behandelt werden. Er hofft, dass die Projekte weitergeführt werden und übernahm gern die Patenschaft. Landeskoordinator Dr. Peter Kaufmann berichtete, dass die HRS die 267. Schule in Niedersachsen sei, die ausgezeichnet werde.

Im gesamten Bundesgebiet beteiligen sich 2.374 Schulen. Es sei mit Abstand das größte Projekt gegen Rassismus und existiere seit 20 Jahren. Er erwähnte auch, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich seien – allerdings auch verschieden durch Aussehen, Alter, Weltanschauung und Religion. Um die Ziele verschiedener Menschen gleichzubehandeln, benötige es unter anderem Courage.

Die Schüler der HRS mussten drei Bedingungen unterschreiben: Einsatz im Alltag und in der Schule gegen Diskriminierung und Rassismus, Konflikte nicht mit Gewalt zu lösen sowie Respekt vor Anderen zu zeigen. Man will einmal im Jahr eine Aktion initiieren, die über die Schule hinausgehen soll.ic



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