Kreistag Northeim

Mit der Arbeit beginnen

Neu gewähltes Gremium konstituiert sich | Gute Zusammenarbeit

Dr. Hermann Weinreis, SPD (links), wurde mit deutlicher Mehrheit zum Kreistagsvorsitzenden des neuen Northeimer Kreistags gewählt.

Vorsitzender des neuen Kreistags ist Dr. Hermann Weinreis, SPD, Stellvertrete­rinnen sind Christel Eppenstein, CDU, und Frauke Heiligenstadt, SPD. Zur konstituierenden Sitzung mit einer 58 Punkte umfassenden Tagesordnung hat sich der im September neu gewählte Kreistag jetzt getroffen.

Region. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gratulierte allen Kreistagsabgeordneten zur Wahl in dieses wichtige Gremium der Kommunalverwaltung. Sie sollten nicht vergessen, dass sie Vertreter des gesamten Landkreises Northeim seien, nicht nur ihrer Wähler und Parteien. Gemeinsam sei man angetreten, den Landkreis voranzubringen und den Bürgern zu dienen. Nicht einzeln, sondern nur gemeinsam könne man etwas durch- und umsetzen und dauerhaften Erfolg haben. Sie wünsche sich, so die Landrätin, konstruktive und sachliche Arbeit, auch wenn es um schwierige Entscheidungen gehe: »Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.«

Als Alterspräsident eröffnete Manfred Schön, AfD, die Kreistagssitzung; anschließend erfolgte die förmliche Verpflichtung der Kreistagsmitglieder durch die Landrätin.

Zum Kreistagsvorsitzenden wurde Dr. Hermann Weinreis, SPD, mit der deutlichen Mehrheit von 40 von 49 Stimmen gewählt. Manfred Schön, der ebenfalls kandidierte, erhielt sechs Stimmen.

Dr. Weinreis dankte für das klare Votum. Die Tätigkeit werde ihm eine große Ehre sein, stellte er fest, und er hoffe, dass er die Aufgabe wenigstens ansatzweise so gut erfülle wie sein Vorgänger Peter Traupe. Er werde sich bemühen, mit der Sitzungsleitung der Würde der Vertretung gerecht zu werden. »Jetzt krempeln wir die Ärmel auf und beginnen mit der Arbeit.«

Zu stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden wurden Christel Eppenstein, CDU, einstimmig, und Frauke Heiligenstadt, SPD mit deutlicher Mehrheit bei drei Gegenstimmen und fünf Enthaltungen gewählt. Zuvor hatte der Kreistag festgelegt, dass es bei zwei Stellvertretern bleiben soll. Für Manfred Schön reichte es nicht: Er erhielt nur drei Stimmen, sechs Kreistagsabgeordnete enthielten sich bei diesem Wahlgang, der Rest stimmte gegen ihn.
Der erste Antrag der Wahlperiode kam von der AfD, zugleich ein Dringlichkeitsantrag zur Fortsetzung der Schulsozialarbeit. Die Arbeit sei gut angelaufen, sie sollte fortgesetzt werden, begründete Manfred Schön den Antrag.

Der Einschätzung, dass das Thema dringlich sei, stimmten auch die weiteren Fraktionen zu. Der Antrag wurde kurzfristig auf die Tagesordnung genommen und vom Kreistag in die nächste Fachausschusssitzung verwiesen, die Ende November stattfinden wird.ek

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