Von Donnerstag auf Freitag: Blitzeis in der Region

Einbeck. Besser auf den mit Splitt und anderen abstumpfenden Mitteln gesicherten Streifen bleiben und gut darauf achten, wohin man tritt: Etwas Feuchtigkeit von oben traf auf den über Tage tiefgekühlten Boden - Blitzeis mit gefährlicher Glätte gab’s am Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag in der gesamten Region Südniedersachsen, und auch Einbeck war davon betroffen. Etwa gegen 17.30 Uhr rückte der Kommunale Bauhof mit den Streufahrzeugen aus, und er war einige Stunden im Einsatz, um die Straßen befahrbar und Wege begehbar zu halten.

Wer nach Feierabend oder nach den Einkäufen nach Hause wollte, war entsprechend vor- und umsichtig unterwegs - und froh über jeden Abschnitt, auf dem schon gestreut oder der trocken geblieben war. Nach Angaben der Polizeiinspektion Northeim führte die Glätte im Kreisgebiet ab etwa 18.30 bis Freitagmorgen um 7.45 Uhr zu einigen Blechschäden. Ab Donnerstagabend kam es zu einer Häufung von glättebedingten Verkehrsunfällen.

Hierbei rutschten unter anderem Autos über die Fahrbahn und stießen dann mit Hindernissen zusammen, hieß es im Bericht der Polizei. Insgesamt wurden der Polizeiinspektion Northeim zehn Unfälle aufgrund der Glätte gemeldet. Dabei entstand ein geschätzter Sachschaden von zirka 25.000 Euro. Bei den Unfällen wurde niemand verletzt. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Einbeck gab es lediglich einen Glätte-Rutscher-Unfall. Am Freitagmorgen entspannte sich die Verkehrslage dann zunehmend. Wer mit dem Auto fahren wollte und über Nacht im Freien geparkt hatte, musste zunächst den dicken und hartnäckigen Eispanzer lösen, der sich auf die Fahrzeuge gelegt hatte.

Viel zu tun hatte zudem das Einbecker Bürgerspital aufgrund zahlreicher Stürze: Matthias Peters, pflegerische Bereichsleitung der Zentralen Notaufnahme, sagte auf Nachfrage, es seien viele Patienten nach Glätteunfällen behandelt worden, auch mit Frakturen - bis hin zu einer kurzfristig erforderlichen Operation.ek

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